Question: Welche Länder glauben an Gott?

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Der Anteil der Bevölkerung, der an einen Gott glaubt, lag im Jahr 2010 zwischen 74 Prozent in Italien und 59 Prozent in Spanien. In Island, Finnland, Norwegen und Dänemark lag der Anteil der protestantischen Bevölkerung im Betrachtungszeitraum zwischen 80 und 74 Prozent. Darauf folgte Schweden mit 58 Prozent.

Das Leben währt ewig, wenn nicht hier, dann anderswo. Daran glauben Menschen vieler Religionen: Im Christentum und im Judentum geht das Leben nach dem Tod im Himmel weiter. Muslime nennen ihr Jenseits Dschanna, ein Paradies, in dem Bäche aus Milch und Honig fließen. In anderen Religionen wird der Gläubige, so im Hinduismus und Buddhismus, in anderer Gestalt wiedergeboren.

Welche Länder glauben an Gott?

Doch der Glaube selber scheint auch auf die Länge des irdischen Lebens einen deutlichen Einfluss zu haben. Mönche beispielsweise werden hierzulande drei Jahre älter als der Durchschnittsmann.

Auch Nonnen hatten lange Zeit einen Vorteil gegenüber nicht geistlichen Frauen. Auch die Mönche auf dem Berg Athos in Griechenland werden gesund uralt. Einer Studie von Haris Aidonopoulos von der University of Thessaloniki zufolge soll ihre Ernährung mit der richtigen Menge Olivenöl und zwei zehnminütigen fleischlosen Mahlzeiten täglich der ausschlaggebende Faktor für ihre Vitalität bis in ein hohes Alter sein.

Doch einige, meist amerikanische, Wissenschaftler haben einen anderen Verdacht: Sie erforschen, wie sich Religiosität — also der Glaube an einen Gott — auf die Gesundheit und die Lebenserwartung auswirkt.

Harold Koenig war einer der Ersten, der sich mit dem Thema beschäftigte. Er arbeitete in den Achtzigerjahren als Hausarzt in einer kleinen Stadt südlich von Springfield im Bundesstaat Illinois. Viele seiner Patienten waren streng gläubige Protestanten, so wie er selbst und rund 38 Prozent der amerikanischen Welche Länder glauben an Gott?.

Er beobachtete, dass die Gläubigen besser mit Krankheiten umgingen als seine atheistischen Patienten. So begann er den Einfluss von Glauben auf die Gesundheit zu erforschen. Heute leitet er das Center for Spirituality, Theology and Health an der Duke University im Bundesstaat North Carolina. Ausgangspunkt seiner Theorie ist, dass sich Religiosität positiv auf die psychische Gesundheit wirkt.

Buddhismus

Dabei gehe es nicht darum, an welchen Gott man Welche Länder glauben an Gott?. Der Glaube vermittle das Gefühl, einer Gemeinschaft anzugehören und durch Gott geschützt und aufgehoben zu sein. Zudem fördere der Glaube, jedenfalls in den Weltreligionen, Werte wie die Nächstenliebe. Stabilere soziale Beziehungen und das Grundvertrauen in Gott bedeuten nach Koenig schlicht weniger Stress. Aus anderen Studien, die nichts mit Religion zu tun haben, ist bekannt, dass ausgeruhte Menschen länger leben.

Weniger Stress bedeutet ein besseres allgemeines Wohlbefinden, eine geringere Anfälligkeit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, und ein stärkeres Immunsystem. Das zeige sich besonders, so Koenig, an regelmäßigen Kirchgängern. Wer einmal in der Woche das Gotteshaus besuche, könnte mit rund sieben Jahren mehr rechnen.

So groß ist unser Gott (2)

Bei Minderheiten, die im Durchschnitt einen stressreicheren Alltag und eine kürzere Lebenserwartung hätten, betrage der Vorteil gar 14 Jahre. In einer weiteren Studie aus dem Jahr 2002 erforschte Koenig den Effekt von Religiosität auf 276 Patienten mit und chronischer Lungenerkrankung. Koenig fand heraus, dass die regelmäßigen Kirchgänger weniger stark an ihren Krankheiten litten und auch ein wenig besser atmen konnten.

Es gab also Welche Länder glauben an Gott? keine nicht religiöse Vergleichsgruppe. Dieses Vorgehen bemängelt Richard Welche Länder glauben an Gott?, Professor für Psychiatrie an der Columbia University in New York. So habe er erlebt, wie ein Chirurg seinen Patienten vor einer Operation gebeten hätte, mit ihm für einen guten Verlauf zu beten.

Er kritisiert die Vermischung zwischen Religion und Medizin, beispielsweise wenn Ärzte anfangen zu missionieren. Dennoch ist auch er der Meinung, dass sich Glaube positiv auf die psychische Gesundheit auswirken kann. Der Theologe und Psychologe von der Universität Bielefeld ist einer der wenigen Forscher, die in Deutschland auf diesem Gebiet arbeiten. Jemand, der im Krankenhaus liege, erwarte gesund zu werden, und Welche Länder glauben an Gott?, seinen inneren Frieden zu finden, so Klein.

Außerdem fallen Heilung und Seelenheil in verschiedene Zuständigkeitsbereiche: Für das eine sind Geistliche, für das andere Mediziner zuständig. Dennoch sei die Beziehung zwischen Religion und Gesundheit ein zweischneidiges Schwert, weil sich manche Gläubige eine stärkere religiöse Begleitung während einer Krankheit wünschen würden.

Außerdem können religiöse Praktiken und Rituale durchaus helfen, gesünder zu leben: Wer sich der Enthaltsamkeit verschreibt, wird beispielsweise gelegentlich Fastenzeiten einhalten und maßvoller Alkohol trinken. Zudem gibt es in den meisten Religionen eine ganze Reihe von Ernährungsvorschriften, so wie im Christentum etwa der Verzicht auf Fleisch am Freitag, die gegen wirken Welche Länder glauben an Gott?

— einer der größten Risikofaktoren für Herz- Kreislauf-Beschwerden und die häufigste Todesursache in Deutschland im Jahr 2010. Ruhetage, wie der Sabbat bei den Juden am Samstag, dienen als Regenerationsphasen und tragen so wiederum zur Stressminderung bei. Manche religiösen Rituale haben auch schon ihren Platz in der Schulmedizin gefunden, sie wurden nur von ihrer spirituellen Bedeutung befreit: Hatha-Yoga wird unter anderem von der Techniker Krankenkasse zur Stressbewältigung angeboten.

Ursprünglich sollten diese Körperübungen Gläubigen auf dem Weg zu Gott helfen. Glaube wirkt nicht nur als Gesundheitsvorsorge. Auch Menschen, die sich in ihrer Krankheit alleingelassen fühlen, können manchmal aus einer geistlichen Unterstützung wieder Kraft schöpfen.

Welche Länder glauben an Gott?

Schwester Waltraud und Pater Porté sind Seelsorger. Sie hören zu und begleiten Patienten während ihres Aufenthalts im St. Viele der Patienten hier seien sehr einsam. Er versucht daher, die Kranken mit Liebe und Fürsorge von ihrer Isolation zu befreien. Jedes Jahr müssen in der Hauptstadt des Glaubens rund 40 Patienten aufgrund dieser vorübergehenden psychotischen Störung behandelt werden.

Sie halten oft konfuse Reden auf öffentlichen Plätzen, in denen sie Bibelverse zitieren Welche Länder glauben an Gott? Psalmen und geistliche Lieder singen. Sie kleiden sich wie religiöse Gestalten, mit denen sie sich identifizieren. Christen wählen dabei meist Figuren aus dem Neuen Testament, Juden aus dem Alten Testament. Viele dieser Menschen sind bereits vorher psychisch auffällig, schreibt Klein. Meist lasse sich die Erkrankung durch psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung innerhalb weniger Tage kurieren.

Es sind nicht nur die skurrilen Ausuferungen der Religiosität, die Welche Länder glauben an Gott? sind. Auch wie man glaubt, spiele eine Rolle. Wer Angst vor seinem Gott hat, tut seiner Gesundheit damit womöglich keinen Gefallen. In der Vergangenheit wurde jedoch häufig das Bild eines strafenden Gottes vermittelt. Die Drohung, vor dem jüngsten Gericht nicht bestehen zu können, kann wahnsinnig machen.

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