Question: Wer macht eine Scheidungsfolgenvereinbarung?

Der Notar berät und informiert die Ehegatten hinsichtlich der Bedeutung der Scheidungsfolgenvereinbarung. Sieht der Gesetzgeber eine notarielle Beglaubigung vor, ist es auch möglich, die Scheidungsfolgenvereinbarung vor dem Familiengericht als gerichtlichen Vergleich protokollieren zu lassen.

Wie macht man eine Scheidungsfolgenvereinbarung?

Die Scheidungsfolgenvereinbarung muss schriftlich und einvernehmlich getroffen werden. Grundsätzlich ist es möglich, dass die Eheleute die Scheidungsfolgenvereinbarung selbstständig – ohne Anwalt – aufsetzen. Das Gesetz schreibt jedoch für viele Scheidungsfolgesachen eine notarielle Beurkundung vor.

Was bedeutet Scheidungsfolgenvereinbarung?

Eine Scheidungsfolgenvereinbarung ist ein Vertrag zwischen scheidungswilligen Ehegatten, in dem Regelungen für eine Scheidung getroffen werden. Die Ehegatten einigen sich über das Sorgerecht, regeln den Kindesunterhalt, einigen sich über die Verteilung des Vermögens und Hausrates.

Was muss alles in eine trennungsvereinbarung?

Folgende Punkte sollten in Ihrer Trennungsvereinbarung geregelt werden:Festhalten des offiziellen Trennungsdatums.Kindesunterhalt für gemeinsame Kinder.Umgangsrecht und Besuchsrecht für gemeinsame Kinder.Aufenthaltsbestimmung für gemeinsame Kinder.Trennungsunterhalt (ein Verzicht oder Ausschluss ist nicht möglich!)More items...•Aug 13, 2021

Eine solche Vereinbarung muss Wer macht eine Scheidungsfolgenvereinbarung? einem Notar geschlossen werden. Es kann sinnvoll sein, eine solche Regelung zu treffen, teilweise kann diese jedoch auch erhebliche Nachteile mit sich bringen: 1. Ausschluss des Versorgungsausgleiches Ein Versorgungsausgleich wird oftmals durch eine notarielle Regelung ausgeschlossen.

Dies hat den praktischen Vorteil, dass in dem Ehescheidungsverfahren nicht der Versorgungsausgleich geklärt werden muss, Wer macht eine Scheidungsfolgenvereinbarung? sich das Ehescheidungsverfahren sehr verkürzt. Der Ausschluss des Versorgungsausgleiches bedeutet, dass kein Ausgleich der Rentenansprüche stattfindet. Im Falle einer Durchführung des Versorgungsausgleiches würden Sie jeweils die Hälfte aller Rentenansprüche Ihres Ehemannes erhalten, somit auch mögliche private Altersvorsorgeansprüche, müssten jedoch im Gegenzug die Hälfte aller der Rentenansprüche abgeben, die Sie selbst gesammelt haben.

Wenn Sie in der Vergangenheit derjenige gewesen Wer macht eine Scheidungsfolgenvereinbarung?, der mehr Rentenvorsorge betrieben hat, weil Sie ein höheres Einkommen hatten, wäre Ausschluss des Versorgungsausgleiches in Ihrem Interesse. Falls Sie jedoch während der Ehe die geringeren Anwartschaften auf eine Altersrente erworben haben, würden Sie im Falle der Durchführung des Versorgungsausgleiches Rentenansprüche dazu gewinnen.

Hier sollten Sie genau überprüfen, ob ein Ausschluss des Versorgungsausgleiches in Ihrem Interesse ist. Das Familiengericht wird ohnehin nochmals überprüfen, ob der Ausschluss des Versorgungsausgleiches nicht eventuell sittenwidrig ist, da ein Ehegatte hierdurch massiv benachteiligt sein könnte. Dies ist etwa der Fall, wenn ein Ehegatte sehr hohe Anwartschaften erworben hat und der andere nur sehr geringe.

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Auch ist dies der Fall, wenn ein Ehegatte im Alter mit Altersarmut zu rechnen hat, was bei Durchführung des Versorgungsausgleiches abgemildert werden könnte.

Ausschluss des Zugewinnausgleiches Gütertrennung Nach der gesetzlichen Regelung wird mit der Ehescheidung das Vermögen, welches die Eheleute während der Ehe gemeinsam erwirtschaftet haben, hälftig geteilt Zugewinnausgleich.

Erbschaften und Schenkungen, die ein Ehegatte erhalten hat, werden hier nicht berücksichtigt, weil dies nicht erarbeitetes Vermögen darstellt. Sollten Sie einen solchen der Vermögenswerte nicht wünschen, wäre es möglich, den Zugewinnausgleich auszuschließen. Dies macht etwa dann Sinn, wenn ein Ehegatte selbständig ist oder eine Firma besitzt, weil dann mit der Ehescheidung eventuell der hälftige Anteil des Firmenwertes übertragen werden müsste, was für die Firma eine Gefahr darstellen könnte.

Wer macht eine Scheidungsfolgenvereinbarung?

Eventuell sollte hier über einen anderen Ausgleichmechanismus nachgedacht werden. Unterhalt Den Trennungsunterhalt dürfen Sie in einer notariellen Urkunde nicht ausschließen.

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Sie könnten jedoch die Höhe regeln. Ein nachehelicher Unterhaltsanspruch kann geregelt werden. Hier geht es nicht nur um die Höhe des zu zahlenden Unterhaltes, sondern auch um die Dauer, die der Unterhalt gezahlt werden soll ab der Ehescheidung. Vermögenswerte Hausgrundstück Sollten Sie mit Ihrem Ehemann ein Hausgrundstück haben, wird oftmals nach der Trennung vereinbart, dass ein Ehegatte das Hausgrundstück zukünftig alleine übernehmen soll.

Der andere Ehegatte wird dann im Regelfall ausbezahlt werden.

Wer macht eine Scheidungsfolgenvereinbarung?

Auch dies sollten Sie in einer Ehescheidungsfolgenvereinbarung regeln. Hier empfehle ich, dann auch den Ausgleich des Zugewinnes mit zu regeln. Es besteht nicht unbedingt die Notwendigkeit, eine solche Vereinbarung zu schließen. Wenn Sie dies nicht wollen, greifen die gesetzlichen Regelungen, die oftmals auch eine sinnvolle Ausgleichsregelung beinhalten. Es gibt jedoch besondere Einzelfälle, wo sich eine notarielle Vereinbarung anbietet:.

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