Question: Wie war Köln im Mittelalter aufgebaut?

Die vorherige römische Stadtmauer umfasste das römische Köln und damit das Kerngebiet der späteren mittelalterlichen Stadt. Das römische Straßennetz und der Verlauf der späteren mittelalterlichen Mauer prägen noch heute die Struktur der Kölner Innenstadt.

Wie wurde Köln früher genannt?

Colonia Claudia Ara Agrippinensium Im Jahre 50 n. Chr. erhob der römische Kaiser Claudius das heutige Köln, damals unter dem Namen Colonia Claudia Ara Agrippinensium, zur Stadt.

Welche Stadtentwicklungsphasen haben Köln besonders geprägt?

Die Entwicklung Kölns bis zur Industrialisierung.Wachstumsschub durch die Industrialisierung.Stadtentwicklung im Historismus.Stadtentwicklung in der Zwischenkriegszeit.Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg.Postindustrielle Stadtentwicklung.Literatur.Weblinks.More items...

Wann wurde Köln das erste Mal urkundlich erwähnt?

Um 3.000 v. Chr.

Welches Stadtmodell hat Köln?

Das Kölner Stadtmodell ist der Nachbau der Innenstadt und gibt einen Überblick über zukünftige Projekte der Stadtentwicklung. Detailgetreu bildet es die innere Stadt ab. Ein Meter des Modells entspricht 500 Meter des Stadtgebiets.

Warum heißt die Stadt Köln Köln?

CCAA steht für Colonia Claudia Ara Agrippinensium – so hieß unsere schöne Stadt vor 2000 Jahren, als sie Teil des Römischen Reichs wurde. ... Den Namen Colonia Claudia Ara Agrippinensium bekam Köln dann circa 50 n. Chr. von der römischen Kaiserin Agrippina.

Emblematisches Kölnpanorama: der Stadtraum am Rhein 2001 Die Stadt hat sich seit ihrer römischen Gründung vor fast 2000 Jahren zu einer Metropole am Rhein entwickelt. Dort zeigt die Stadt heute das emblematische Rheinpanorama mitdemder romanischen Kirche und der. Zu den weiteren prägenden Stadträumen gehören das Umfeld um dender Innenstadtgürtel der und der. Diese unverwechselbaren Räume geben Köln das Format einer europäischen ; sie sind allerdings erst seit Ende des 18.

Der damalige Siedlungskern lag auf einem Hochplateau und war daher hochwassergeschützt. Durch eine vorgelagerte Insel bot sich ein natürlicher Hafen zur Nutzung an. Die Stadt prosperierte nicht nur als regionaler Verwaltungssitz, sondern auch als überregionales Handwerkszentrum Wie war Köln im Mittelalter aufgebaut? allem der Glasindustrie sowie als Handelszentrum, an der sich fünf bedeutende Römische Straßen mit der auch damals genutzten Wasserstraße kreuzten.

In seiner Blütezeit wohnten zwischen 15. Der in einem geometrischen Raster angelegte römische Grundriss lässt sich bis heute im Kölner Stadtbild ablesen. Die in nord-südlicher Richtung verlaufende römische Hauptstraße, derentspricht dem Verlauf der ; diese hat also ihre Versorgungsfunktion über einen Zeitraum von rund 2000 Jahren erhalten.

Auch der westliche Teil der folgt dem zweiten wichtigen römischen Straßenzug, dem in west-östlicher Richtung verlaufenden. Zudem prägt die römischedie bis um das Jahr 1100 die Stadtgrenze definierte, Straßenzüge der Kölner Innenstadt, wie die oder die Trankgasse und die Burgmauer. Jahrhunderts entwickelte sich Köln zu einer der größten Städte des deutschen Mittelalters.

Bei diesem Wachstum entstanden die Grundzüge für zwei Stadträume, die Köln bis heute prägen: das Martinsviertel am Rhein und die durch die von 1180 definierte halbkreisförmige Ringstruktur.

Kölnpanorama mit Bauruine: der unvollendete Dom, Groß St. Martin und der Rathausturm von rechts auf einem Holzschnitt von 1531 Die entwickelte sich zwischen der dem Rhein zugewandten römischen Stadtmauer und dem Rheinufer auf der ehemaligen Rheininsel und über dem Areal des zugeschütteten römischen Hafens. In diesem Handelsviertel entstand die höchste Bebauungsdichte Kölns; die Häuser wurden meist giebelständig zur Straße angeordnet und von einem parallel zum Rhein verlaufenden Gassennetz doppelseitig erschlossen.

Dadurch ergab sich ein — bis heute lesbares — kleinteiliges und hochverdichtetes Stadtbild, Wie war Köln im Mittelalter aufgebaut? sich von dem der ehemals römischen Kernstadt vollständig unterschied, da dieses von einer gewachsenen Blockbebauung geprägt blieb.

Das Rheinufer erfüllte die Hafenfunktion.

Römer

Die aufblühende Bedeutung von Köln als Umschlagplatz spiegelte sich in der Anlage von Plätzen unterschiedlicher Größe, von denen der und der die Rheinvorstadt — und bis heute die sogenannte Altstadt — prägen. Auf diesen Märkten wurden die Waren für Köln, die Region und den Fernhandel gestapelt und umgeschlagen. Die mächtige Stadtmauer schloss neben den bebauten Stadtgebieten auch zahlreiche Stifte und Klöster sowie alle bis heute erhaltenen großen ein.

Mit ihren zwölf Toren nahm die Befestigung der damals als heilig verstandenen Stadt Köln bewusst Bezug auf. Für das Stadtbild aber wurde die Mauer prägend, weil sie sich in einem großen, halbkreisförmigen Ring um die städtischen Flächen legte.

Damit schuf die staufische Mauer den ersten und gab dabei der Stadt eine Grundform vor, die bis heute im linksrheinischen Köln geradezu idealtypisch ausgeformt ist.

Den Grundstein für den das heutige Stadtbild dominierenden gotischen legten die Kölner im Jahre 1248. Da die Bauarbeiten ab dem 15. Jahrhundert stockten, und bis dahin nur der Chor fertig gestellt wurde, blieben bis ins 19. Jahrhundert hinein die Türme von das dominierende Wahrzeichen für das Kölner Rheinpanorama. Die Bauruine des unvollendeten Doms mit dem Holzkran auf dem Stumpf des Südturmes wurde in den Jahrhunderten bis zur Vollendung ein Symbol für den wirtschaftlichen Stillstand der Stadt.

Wie war Köln im Mittelalter aufgebaut?

Jahrhunderts zählte Köln rund 37. In der wuchs die Bevölkerung allerdings kaum noch und insgesamt stagnierte die Entwicklung der Stadt. Köln verlor seine Dynamik als Handelszentrum. Die Städte der kontrollierten zunehmend größere Teile der Rheinschifffahrt; zudem geriet Köln als katholische Stadt in eine Außenseiterrolle gegenüber den ansonsten protestantisch geprägten Handelsstädten der.

Außerdem war Köln als reichsunmittelbare Stadt keine Residenzstadt, die im Geiste von und Wie war Köln im Mittelalter aufgebaut?

ihren Herrschern städtebaulich neu geformt wurden. Die Kurfürsten von verwirklichten sich in und ; die Herzöge des umliegenden Territoriums prägten ihre Residenz in und bauten in. Köln wirkte Ende des 18. Die Stadt soll zur Zeit der französischen Besatzung 1794—1814 einen weitgehend verwahrlosten Eindruck gemacht haben.

Die Fläche innerhalb der ab 1180 errichteten, die Stadt großzügig umschließenden, halbkreisförmigen Stadtmauer war bis zu dieser Zeit nur rund zur Hälfte bebaut. In der Stadt war daher Platz für Ackerland, Wein- und Obstgärten und zahlreiche Straßen wurden nicht von Häusern, sondern von Gartenmauern begrenzt. Neu eingerichtet: mit imaginiertem Dom 1856 Die Erneuerung der Stadt erfolgte in der ersten Hälfte des 19.

Jahrhunderts, als die Stadt — nun zu Preußen gehörend — ihre Einwohnerzahl verdoppelte. Lebten 1822 noch schätzungsweise 56. Planerisch wurde die Entwicklung vom ersten Kölner Stadtbaumeister Stadtbaumeister 1822—1844 geprägt, der sich bei seinem Studium in Paris mit den neuesten städtebaulichen Ideen vertraut gemacht hatte. Weyer ordnete den Kölner Stadtgrundriss neu und schuf eine erste Ost-West-Achse vom Dom bis zum Wie war Köln im Mittelalter aufgebaut?. Diese Achse wurde schließlich durch die erste Kölner Rheinbrücke, die sogenannteüber den Rhein hinweg verlängert.

Das schnelle Wachstum erforderte die Anlage von insgesamt 73 neuen Straßen; die bestehenden wurden ausgebaut und gepflastert. Weyer schuf neue Plätze u. Die Gartenmauerfluchten wichen Häuserfronten, für die der Stadtbaumeister die Form des durchsetzte und damit einen lange Zeit gültigen Kölner Haustypus schuf.

Köln erhielt in jenen Jahren seine ersten Grünanlagen. So wurde ein Fahr- Reit- und Spazierweg angelegt, der am Rhein entlang und um die Stadt herum führte. Zwischen 1827 und 1833 richtete Gartendirektor den auf einem Gelände vor der Stadtmauer ein. Diese damals als Schmuckgarten gestaltete Anlage darf als erster neuzeitlicher Park Kölns gelten. Gleichzeitig wendete sich die Stadt ihrer historischen Bausubstanz zu und erwarb denkmalwerte Gebäude, um sie zu erhalten.

Als bedeutendstes Beispiel renovierte Stadtbaumeister Weyer das um 1220 erbautedas anschließend von der Handelskammer und zeitweise von der Kölner Börse genutzt wurde. Die bedeutendsten Gebäude der Stadt wurden künstlich beleuchtet. Insgesamt veränderte sich das Kölner Stadtbild zwischen den 1820er und den 1850er Jahren sehr nachhaltig.

Daher wird Johann-Peter Weyer der prägendste Einfluss auf das Stadtbild bis zum Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg zugeschrieben. Als erstes Teilstück wurde die Strecke von Köln nach Müngersdorf 1839 eröffnet und Köln erhielt am Thürmchen seinen ersten Bahnhof. Die neue Bahntrasse wurde durch die Altstadt geführt und querte den Eigelstein ebenerdig.

Den Bahnhof in die unmittelbare Nachbarschaft zum Dom zu legen, geht auf einen persönlichen Wunsch des romantisierenden preußischen Königs zurück, der auch die Rheinbrücke in die Achse des Domes gerückt sehen wollte. Auf diese Weise sollte die Verbindung von Geschichte und technischem Fortschritt erlebbar werden. Da die persönliche Unterstützung des Königs zum Weiterbau des Domes notwendig schien, konnte sich die Stadt der speziellen Planungsidee nicht entziehen und stellte Wie war Köln im Mittelalter aufgebaut?

die Fläche des für den Bahnhofbau zur Verfügung. Die Verlegung des Bahnhofs an einen weniger exponierten Ort wurde in den folgenden Jahrzehnten und zuletzt beim Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg intensiv diskutiert, ließ sich aber nie durchsetzen. Heute gehört das Ensemble von Dom und Rheinbrücke zu den prägenden Punkten des Kölner Stadtbilds und gilt als wichtiges Geschichtsdenkmal der Romantik.

Jahrhunderts waren in Köln auf Grund des starken Bevölkerungswachstums annähernd alle verfügbaren Freiflächen innerhalb der mittelalterlichen Stadtmauer erschöpft. Die Erweiterung der Stadt, die durch Handel und Industrie prosperierte, stellte sich dringender als zuvor und die Stadtbefestigung wurde zunehmend als einschnürend erlebt.

Allerdings war der in den Jahren zwischen 1825 und 1863 durch das preußische Wie war Köln im Mittelalter aufgebaut? mit elf Forts und sieben Lünetten zu einer der modernsten im damaligen Europa ausgebaut worden.

Zudem durfte ein von rund 1 km Breite vor der Stadtmauer nicht bebaut werden. So konnte die Stadt erst 1881 ihre eigene Stadtmauer und das zugehörige Militärgelände erwerben, nachdem der äußere Festungsring 16 km vor der damaligen Stadtgrenze fertiggestellt und die Weiterentwicklung der Geschütztechnik die Schutzwirkung des inneren Festungsrings endgültig überholt hatte.

Die auf dem Militärgelände und dem Rayon ab 1881 errichtete Kölner Neustadt verdoppelte die Kölner Stadtfläche von rd. Als Haupterschließung der Neustadt wurden die angelegt, eine großzügige Ringstraße, die sich am Beispiel von Paris und der Wiener Neustadt orientierte. Die Ringe gestaltete Stübben Stadtbaumeister 1881—1898 in einzelnen Abschnitten, die in historischer Reihenfolge nach den Herrscherfamilien der Kölner und der Deutschen Geschichte benannt wurden.

Bereits fünf Jahre nach Wie war Köln im Mittelalter aufgebaut?, 1886, konnten die Ringstraßen eingeweiht Wie war Köln im Mittelalter aufgebaut?. Sie entwickelten sich zum bevorzugten, repräsentativen Bauplatz des Stadtbürgertums und wurden von einer Reihe öffentlicher Repräsentationsbauten — wie dem 1902, dem 1883 und dem 1901 — geprägt, die fast alle nach dem Zweiten Weltkrieg wegen erheblicher Kriegsschäden abgebrochen wurden. Die Straßenabschnitte endeten meist an Kreuzungen mit ehemaligen Torstraßen, die von den Planern zu individuellen Plätzen ausgestaltet wurden u.

Der Kaiser-Wilhelm-Ring und der Deutsche Ring heute Theodor-Heuss-Ring wurden insgesamt als Grünanlage ausgestaltet. Die Entwicklung der Neustadt erfolgte in den folgenden Jahrzehnten konsequent im Rahmen der Gesamtplanung. Stübben schuf eine Reihe gliedernder Diagonalstraßen, die auf Sternplätzen zusammenliefen. Die mittelalterlichen Torbauten wurden in die Sichtachsen einbezogen und die für die Neustadt geplanten Kirchen als markante Blickpunkte auf die Ringstraßen ausgerichtet.

Die Bebauung der Neustadt war im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts weitgehend abgeschlossen und gilt im Rückblick als eine bedeutende, spätklassizistische Anlage und als markantes Beispiel des Historismus und des historistischen Städtebaus. Obwohl die Ringe heute immer noch urbanes Rückgrat der Stadt sind, sind sie in ihrer städtebaulichen Qualität beschädigt, sowohl durch die Kriegszerstörung als auch durch ihre zunehmende Prägung als Wie war Köln im Mittelalter aufgebaut?.

Die Bauarbeiten, die seit den 1530er Jahren geruht hatten, wurden 1842 wieder aufgenommen; 1880 konnte der vollendete Dom feierlich eröffnet werden. Bis zur Jahrhundertwende erhielt die einen dezidiert großstädtischen Charakter, als der Dom auf großzügigen Plätzen freigestellt wurde.

Zahlreiche kleinere Gebäude, die bis an den Dom heran gebaut waren, wurden abgerissen, so dass der Dom Wie war Köln im Mittelalter aufgebaut? dem Domhügel einen monumentalen Charakter erhielt. Die Plätze in der Domumgebung, Dom-Kloster im Westen und Dom-Hof heute Roncalli-Platz im Süden, wurden axial auf den Dom ausgerichtet und erhielten als Randbebauung palastartig gestaltete Gebäude u. Der großstädtische Charakter der Domumgebung hat sich bis heute erhalten, zumal das Bauensemble beim Wiederaufbau behutsam ergänzt wurde u.

Gleichzeitig wurde allerdings kritisiert, dass der Dom zwar als Blickpunkt wirke, aber in seiner Insellage nicht gut genug in die übrige Stadtbebauung eingebunden sei. Treibende Kraft für dieses neue Verständnis von Baukultur wurdeder von 1907 bis zu seinem Tod 1919 als Beigeordneter für die gesamte Bauverwaltung verantwortlich für die Kölner Stadtplanung wurde.

Rehorst suchte vor allem in der kleinteilig bebauten Altstadt mit Straßendurchbrüchen und verbreiterten, in großen Wie war Köln im Mittelalter aufgebaut? geführten Straßen Raum zu schaffen für repräsentative Geschäfts- und Bürohäuser. So schuf er eine neue Ost-West-Achse, indem er den lange angedachten Bau der 1913—1915 durchsetze, und in ihrer Verlängerung die Gürzenichstraße durchbrechen und die verbreitern ließ.

Die ihm wichtige große Geste setzte er fort in einem großzügigen Übergang am Neumarkt von der Schildergasse zur vollständig neu angelegten Zeppelinstraße, die auf der Fläche von ehemaligen Militärgebäuden gebaut wurde.

Für die von unterschiedlichen Architekten errichteten Großbauten konnte Rehorst sein Konzept der Baukunst verwirklichen, indem er eine einheitliche Traufenführung und eine reduzierte Materialwahl für die gestalteten Werksteinfassaden durchsetzte. Gürzenichstraße: 1912—19141912 ; Schildergasse: 1914—1915 ; Zeppelinstraße: 1913—1915Kaufhaus 1910—1914, heute: KarstadtWie war Köln im Mittelalter aufgebaut?wenig später ergänzt durch den 1921—1922.

Dennoch gelten die neuen Straßenzüge als Musterbeispiele der damaligen städtebaulichen Vorstellungen im Sinne vondie der Innenstadt Kölns den Aufschwung zu einem pulsierenden Geschäftszentrum ermöglicht hätten. An die großstädtische Vision dieser Straßenzüge konnte in architektonischer Hinsicht jüngst erst wieder das 2005 anknüpfen.

Als Entwicklungsraum bot sich der an, dessen Areal seit 1907 nicht mehr für militärische Zwecke freigehalten werden musste. Der neu gewählte Oberbürgermeister ließ 1919 einen Wettbewerb ausschreiben, bei dem sich der Entwurf von durchsetzte, der anschließend den Auftrag erhielt, einen Generalsiedlungsplan für ganz Köln zu entwickeln. Bei dessen Entwicklung ließ sich der Stadtplaner nicht mehr von Fluchtlinien und Stadtparzellen leiten, sondern suchte einen übergreifenden, raumgestalteten Ansatz, der wesentlich von den landschaftlichen Flächen her gedacht wurde.

Schumacher Stadtbaumeister 1920—1923 schwebte vor, die in den Ringen erstarrte, konzentrische Siedlungsform Kölns durch zwei große halbkreisförmige Grünanlagen aufzulockern und zu durchlüften — den inneren und dem äußeren Grüngürtel. Gleichzeitig sollten diese beiden Anlagen durch radiale grüne Keile wie beispielsweise am verbunden sein.

Adenauer gelang es, die neue Konzeption gegen politische Widerstände durchzusetzen, so dass der innere Grüngürtel bis 1924 mit einer Fläche von 85 ha vollendet werden konnte. Der äußere Grüngürtel entstand auf dem Gelände des ehemaligen, weitgehend abzutragenden äußeren Festungsgürtels in wesentlichen Teilen von 1927 bis 1929. Allerdings konnte von den in sonoren, etwas massigen Formen geplanten umfangreichen Bauten — feingestaffelten Baublöcken, Bauten für Wissenschaft und Kunst und einem monumentalen Bahnhof — aus wirtschaftlichen Gründen lediglich das Hauptgebäude der 1929—1934 realisiert werden.

So verwirklichte sich Wie war Köln im Mittelalter aufgebaut? facto ein freier, 1920 publizierter Gegenentwurf vonder den gesamten Grüngürtel im Wesentlichen von Bebauung freigehalten sehen wollte. Allerdings wurde das Grün teilweise repräsentativ gestaltet, wie beispielsweise im Umfeld des. Ansonsten aber sollte es vorwiegend den Freizeitaktivitäten der Kölner dienen und enthielt daher zahlreiche Sport- Spiel- und Wiesenflächen. Der von Adenauer gewünschte Grüngürtel für jedermann wurde so zu einem Volkspark, der architektonisch unterschiedlich geformt und mit eingestreuten Schmuckanlagen Gelegenheit für Erholung und Wie war Köln im Mittelalter aufgebaut?

bot. Demgegenüber Wie war Köln im Mittelalter aufgebaut? der äußere Grüngürtel landschaftlich offener. Nach dem Krieg erhielt der Innere Grüngürtel durch die planerisch eingebundenen und begrünten Trümmerberge ein differenziertes Bodenrelief. Der Neubau des 1977 und des Fernmeldeturms 1981 setzten weitere, allerdings nur punktuelle Akzente. Heute wird der innere Grüngürtel zum bedeutsamen städtebaulichen Inventar Kölns gerechnet, da er die Funktion eines modernen, vielfältig nutzbaren Großstadtparks übernimmt.

Daher fand hier 1914 die statt, die wesentliche Impulse für die moderne Architektur geben sollte. Um die Position Kölns als Handelszentrum zu stärken, setzte Oberbürgermeister Konrad Adenauer nach dem durch, auf dem Gelände Messehallen zu errichten, die zunächst abschätzig als Adenauers Pferdeställe bezeichnet wurden.

Erst durch die 1928 errichtete repräsentative Mantelbebauung, die Stadtbaumeister anlässlich der Wie war Köln im Mittelalter Wie war Köln im Mittelalter aufgebaut? Presseausstellung in einer Mischung aus expressionistischer Architektur und Neuer Sachlichkeit gestalteteerhielten die ihre prägende Silhouette.

Wie war Köln im Mittelalter aufgebaut?

Die bis heute charakteristische Schauseite zum Rhein wurde durch den 86 Meter hohen und das wirkungsvoll ergänzt. Die weitläufige Ausstellungslandschaft mit dem Postkartenblick auf die Altstadt ermöglichte einen hocherschlossenen Messestandort in hervorragender städtebaulicher Position.

Das sich anschließende wurde in den und als Parkanlage großzügig neu gestaltet; diese entwickelte sich damit zum Herzstück für begrünte Rheinufer und für die gärtnerisch geformte Stadtlandschaft am Rhein. Umgangssprachlich wird es heute mit der Kölner Altstadt gleichgesetzt, die natürlich viel größer war; sein heutiges Gesicht hat das Viertel nichtsdestoweniger wesentlich durch die Sanierung in den 1930er Jahren erhalten.

Das Martinsviertel war bis in die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts vollständig verelendet und heruntergekommen und wegen der herrschenden Raumnot zu über 90 % überbaut. Es herrschten katastrophale hygienische Verhältnisse. Von 1927 bis 1932 wurde daher für das damals Rheinviertel genannte Areal eine grundlegende Sanierung geplant, die allerdings erst durch die seit 1933 herrschenden nationalsozialistischen Stadtväter — mit entsprechender ideologischer Motivation — umgesetzt wurde.

Um Luft und Licht zu schaffen, wurden die beiden bis dahin zugebauten Plätze 1936 und Ostermannplatz 1937—1939 neu geschaffen. Zudem wurde die Salzgasse an den Kreuzungen verbreitert. Die Planer und Denkmalpfleger erhielten künstlerisch wertvolle Häuser und Ausstattungsstücke; zudem bewahrten sie die Silhouette der Rheinfront mit den überwiegend spitzgiebligen Häusern.

Ansonsten wurden rund 30 % der Gebäude in alter Anmutung neu errichtet, die teilweise durch historische Bauteile Maueranker, Portale Historizität erhielten. Nach der starken Kriegszerstörung erfolgte der Wiederaufbau weitgehend in den Strukturen und nach den Vorstellungen der 30er Jahre, Wie war Köln im Mittelalter aufgebaut?

das Martinsviertel seine idealtypisch mittelalterliche Erscheinung und das Kölner Rheinpanorama seinen emblematischen Charakter bewahren konnten. Um den Wiederaufbau umsichtig zu planen, wurde von 1946 bis 1952 zum Generalplaner verpflichtet. Dem Generalplaner gelang es nicht, sich in allen Belangen gegenüber widerstreitenden Interessen durchzusetzen. Allerdings konnte er die überlieferte städtische Grundrissstruktur bewahren, u.

Zudem gelang es Schwarz, einen relativ hohen Anteil von Wohnungen innerhalb der Innenstadt zu erhalten und die Idee der grünen Rheinufer fortzuentwickeln. Im Rückblick wird ihm ein im Ganzen akzeptabler Umgang mit historischer Substanz bescheinigt — bei manchen Sünden im Einzelnen.

Nach dem Krieg gelang es, die Verkehrsachse auf ein stadtverträglicheres Maß zurückzuführen und im Bereich zwischen Rudolfplatz und in einer luftigen architektonischen Form nach den mit Schwarz abgestimmten Plänen von zu bebauen. Durch die Verkehrsführung der Ost-West-Achse über den Heumarkt hat der Platz, der in der Reiseliteratur des 17.

Jahrhunderts zu den schönsten Plätzen Europas gezählt wurde, seine geschlossene Gestalt und seine städtebauliche Qualität verloren, um deren Wiedergewinnung seit den 1980er Jahren gerungen wird. Der kreuzungsfreie Ausbau erforderte aufwendige Rampen, für den bebaute Flächen radikal zerschnitten wurden. Heute wird die Nord-Süd-Fahrt als überdimensionierte Rollbahn in der City kritisiert, die die Altstadt in zwei Teile zerreiße.

Zudem sei eine architektonische Fassung der beiden Verkehrsachsen nur an wenigen Stellen gelungen. Dagegen spiegelt die Bebauung der Verkehrsstraße an den vom Barbarossaplatz über den Griechenmarkt bis zum Waidmarkt deutlicher die planerische Absicht von Rudolf Schwarz.

Danach sollten Verkehrsbänder, die mit schnellen Wagen befahren werden, von höheren Punktgebäuden gesäumt werden, da der Fahrverkehr die Entfernungen raffe. Dazu sollte anstelle des vormals engen Straßennetzes eine aufgeweitete Platzanlage an der Nord-Süd-Fahrt geschaffen werden, die als Kulturzentrum der Geschäftsstadt später genannt wurde. Der hier von erbaute Kulturkomplex mit 1954—1957 und 1960—1962 war von ihm bewusst in den Rahmen einer großen städtebaulichen Konzeption gestellt worden; das Ensemble sollte innerhalb der Altstadt einen neuen lebendigen Mittelpunkt schaffen.

Der Platz selbst wurde zusammen mit dem zentral gelegenen Mosaikbrunnen vom Kölner Künstler gestaltet 1966der den Fußboden in großen weißen, roten und dunkelgrauen Farbflächen gestaltete. Sorgsam proportionierte und dekorierte Wohn- und Geschäftshäuser an der Platzgrenze fügten sich in das Gesamtbild.

Der Platz galt lange als etwas künstlich implantiert und zudem steht die am Platz entlang führende 8-streifige Nord-Süd-Fahrt einer fußgängergerechten Verflechtung mit der City entgegen.

Dennoch gilt die Bebauung am Offenbachplatz heute als eines der wenigen gelungenen und großzügigen Ensembles des Neuaufbaus und als lichtes Beispiel für das ausgewogene Formgefühl der Stadtarchitektur in den 1950er Jahren.

Durch die Kriegszerstörungen waren alle Kölner Rheinbrücken bis März 1945 unbenutzbar geworden; sie wiederherzustellen hatte hohe Priorität. Die neu konstruierte und 1948 fertig gestellte zeigte sich als stählerne Balkenbrücke technizistisch und unauffällig elegant. Durch die in alter Form wiederhergestellten 1946—19481946—19501949—1951 und 1952—1954 vervollständigte sich das Kölner Brückenpanorama, das dadurch zu einem Musterbuch für die Geschichte des Brückenbaus wurde.

Dennoch wird den acht Brücken bescheinigt, dass sie baukünstlerisch das Kölner Wie war Köln im Mittelalter aufgebaut? beidseitig des Rheins angemessen wirksam inszenieren. Zwar konnte das1924 immerhin das höchste Bürohaus Europas, und 1926 der gebaut werden. Dennoch dauerte es bis in die 1960er Jahre, bis Köln eine größere Anzahl erhielt. Oberbaudirektorder ab 1966 in Köln tätig war, legte 1973 ein Hochhauskonzept vor. Dieses sah vor, den Altstadtbereich von hohen Häusern freizuhalten, aber das Kölner Netz von Ring- und mit sichtbaren Solitärbauten zu akzentuieren und mit solchen Landmarken die moderne, ausgeweitete Stadtlandschaft lesbar zu machen.

An markanten Stellen sollte auf diese Weise Urbanität durch Dichte entstehen, für die das Hochhauskonzept Flächen am Grüngürtel und am Rhein als besonders geeignet ansah.

In den 1960er und 1970er Jahren entstanden etwa 25 Hochhäuser mit mehr als 50 Metern Bauhöhe, die dem Konzept weitgehend entsprachen. Im Stadtkontext war das Ordnungsprinzip aber kaum zu erkennen; die vereinzelten hohen Häuser machten die Stadtlandschaft nicht lesbarer, sondern wirkten willkürlich verteilt.

Die angestrebte Wirkung als verdichtete Hochhaus-Ensembles konnten noch am ehesten erreicht werden bei den Rhein nahen Wohnhochhäusern in u. Die das Kölner Rheinpanorama strukturierenden Bauten von und dem waren tief aufgerissene Ruinen, das selbst — mit Ausnahme der — in Trümmern zerborsten und der bis auf die Außenmauern zerstört.

Von den zwölf großen romanischen Kirchen Kölns waren 11 schwer und teilweise schwerstens beschädigt; ähnliches galt für die Türme der Stadtbefestigung. Unter schöpferischer Begleitung der Denkmalpflege entschieden sich die Verantwortlichen, viele historisch bedeutsame Gebäude aus dem Mittelalter wieder aufzubauen, wobei die Rekonstruktion meist eine purifizierte Fassung einer angenommenen mittelalterlichen Idealform darstellte. Maria im Kapitol rückgewonnen bis 1984 Die Wiedergewinnung der Bauwerke dauerte bis in die 1990er Jahre hinein: So erhielt der Rathausturm, bis 1975 wieder aufgebaut, seine erst zwischen 1988 und 1995 zurück, die restaurierende Wiedergewinnung Groß St.

Martins konnte Wie war Köln im Mittelalter aufgebaut? abgeschlossen Wie war Köln im Mittelalter aufgebaut? und derein markanter Turm der Stadtbefestigung am Rhein, wurde erst ab 1987 wieder aufgebaut. Wiedergewinnung der zahlreichen historischen Gebäude wird das Kölner Stadtbild an wichtigen Platz- und Straßenensembles heute als historisch unterfüttert wahrgenommen. Diese Traditionsbauten gelten Wie war Köln im Mittelalter aufgebaut?, obwohl in großen Teilen eben auch Neubauten, inzwischen wieder als wesentliche Identifikationsträger für das mittelalterliche Köln.

Die Hohe Straße zeigt allerdings durch ihre Enge noch das mittelalterliche, auf die römische Hauptstraße in Nord-Süd-Richtung zurückgehende Format. In den Folgejahren gelang es, die verkehrsberuhigte Fläche wesentlich auszuweiten und die zunächst sehr linearen Zonen langsam zu vernetzen.

Gleichzeitig wurde der Dom aus seiner verkehrsumflossenen Insellage befreit, als die den Fußgängern vorbehaltene 1968—1970 dem ein neues Gesicht gab. Das 1967—1974 schloss den Domhof nach Südosten. In den 1980er Jahren wurde die Innenstadt wieder zum Rhein geöffnet. Das 1980—1986 erlaubte es, das Niveau der Domplatte über den von 1982—1986 neu geschaffenen bis zum Rheingarten fortzuführen, wo er über eine breite Treppenanlage zum Rhein hinunterführt.

Der Rheingarten selbst, eine zwischen der Altstadt und dem Flussufer nach den Plänen von Georg Penker geplante Grünfläche, war möglich geworden, nachdem die 1982 in einen Tunnel versenkt werden konnte. Die sich zunehmend vernetzenden, bis an den Rhein reichenden Fußgängerzonen gelten inzwischen als ein schönes Beispiel moderner Urbanität. Diese parkähnliche Fläche zwischen den beiden Rheinbrücken wird heute zudem als beispielhafte gewertet, weil der Verkehr in den Tunnel verbannt werden konnte und darüber der Rheingarten als fußläufiges Kölner Wohnzimmer entstanden ist.

Durch die 2008 bis 2016 erbaute, rund 500 Meter lange Freitreppe auf der Deutzer Rheinseite wurde der Stadtraum am Rhein nochmals nachhaltig verändert. Die Rheinboulevard genannte Stadttribüne eröffnete einen neuen Blick auf Wie war Köln im Mittelalter aufgebaut? Altstadt und inszenierte publikumswirksam den Rhein als Mittelpunkt Kölns. Das Viertel fügt sich in nordwestlicher Richtung in die Fläche der einst von Josef Stübben geplanten Neustadt, die der Stadtbaumeister ursprünglich für den neu zu errichtenden Hauptbahnhof freigehalten hatte.

Im Zuge der Umnutzung bot sich daher das Gelände als eine über den Hansaring hinweg führende Erweiterung der Innenstadt an. Als innovatives Entwicklungsvorhaben sollten sich hier nach Willen der Stadt vorwiegend Medienunternehmen ansiedeln. Für das städtebauliche Konzept dieser Innenstadtlage wurde 1988 ein internationaler Wettbewerb ausgeschrieben, aus dem der deutsch-kanadische Architekt als Sieger hervorging. Nach seinem Entwurf gruppieren sich einzeln stehende Bauten halbkreisförmig um einen zur Innenstadt orientierten, autofreien Platz, dessen Größe sich bewusst am von orientiert.

Diesem Mediaplatz vorgelagert ist ein 20. Ziel der Anlage war es ausdrücklich, keine autonome Stadtteilinsel zu schaffen. Die teure und ambitionierte Gestaltung verzögerte sich nach hoffnungsvollem Start allerdings, als die Krise der Medienbranche mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Projektentwicklung Wie war Köln im Mittelalter aufgebaut?.

Erst 2003 wurde die Bebauung abgeschlossen. Der Mediapark wurde ein funktionaler Stadtteil, der die Siedlungs- und Arbeitsplatzstruktur des 21. Dennoch ist das neu gestaltete Viertel als eine Reißbrettanlage kritisiert worden, die echten Charme und gewachsenes Leben vermissen lasse.

Skyline: Hochbau in Deutz Zur Jahrtausendwende wurde in umfangreichen Planungen durchgespielt, wie dem gegenüber der historischen Altstadt liegenden ein eigener, selbstbewusster städtebaulicher Auftritt gegeben werden könne.

Ansetzend an dem neu eingerichteten und dem suchten die Überlegungen in Deutz ein Handels- und Logistikzentrum zu formen, das sich mit einer Anzahl von Hochhäusern als ein modernistischer Wirtschaftsstandort positionieren sollte. Dessen Planungsbild ließ sich bewusst durch das Pariser Stadtviertel inspirieren. Als erster wesentlicher Schritt gelang die nach dem Entwurf des Architekturbüros errichtete 1996—1998die mit 20. In die in zwei Zeilen und acht Querriegel aufgeteilte Mantelbebauung der Halle zog die Stadtverwaltung ein.

Wie war Köln im Mittelalter aufgebaut?

Diese Türme wurden allerdings vom Einspruch der gestoppt, die die Sichtwirkung des Domes beeinträchtigt sah und daher drohte, diesem den Status eines abzuerkennen. So blieb es bisher bei einem einzigen Neubau-Turm, Wie war Köln im Mittelalter aufgebaut? zum Zeitpunkt des Einspruchs bereits vollendeten 2004—2006dem Kritiker wegen seiner formalen Dominanz allerdings besonders wenig städtebauliche Rücksichtnahme bescheinigen.

Nachdem die logistische Bedeutung des altstadtnahen Hafens im Verlauf der 1960er Jahre kontinuierlich abgenommen hatte, entschied sich die Stadt, das Gelände umzunutzen. Auf der sich rund zwei Kilometer am Rhein erstreckenden, mit Lagern und Silos bebauten Fläche, sollte ein anspruchsvoller, urbaner Raum mit Grün- und Freiflächen geschaffen werden. Dazu lud die Stadt 1991 zu einem städtebaulichen Wettbewerb, in dessen Folge sich die vom Preisträger vorgeschlagene Idee durchsetzte, mit drei sogenannten das Kölner Stadtpanorama rheinaufwärts zu ergänzen.

Die übrige Bebauung wurde eher linear und parallel zum Rhein angeordnet, wobei der Bestand denkmalgeschützter Gebäude in die Planung eingebunden wurde. Dagegen waren die drei vollständig neu errichteten, rund 60 Meter hohen Kranhäuser von Beginn an als dominante, imagebildende Baugruppe geplant worden, mit der die Kölner Stadtsilhouette prägnant erweitert werden sollte.

In ihrer Form — als kranartige Ausleger über dem Fluss — sollten sie zudem an die Geschichte des Hafens erinnern. Da der gesamte Autoverkehr unterirdisch in eines der längsten Parkhäuser Europas verbannt wurde, lässt die Bebauung zudem Raum für eine großzügige Rheinpromenade, deren Gestaltung mit großformatigen Betonplatten und Cortenstahl den rauen Charme des historischen Hafens transportieren soll.

Obwohl die einzelnen Gebäude eine jeweils eigenständige Architekten-Handschrift zeigten, habe das Ensemble einen abgestimmten Gesamteindruck. Die Promenade schafft zudem attraktiven Freiraum für die Bevölkerung; allerdings sei das neue Viertel nur an wenigen Punkten mit der dahinterliegenden Südstadt verbunden. Die Kranhäuser indessen, deren Fernwirkung das Kölner Rheinpanorama zweifellos modern ergänzt, sind wegen ihrer plumpen Proportionen und ihrer wenig eleganten Fassade kritisiert worden.

In diesem Stadtraum ist nach seiner Ansicht hochverdichtet die Kölner Stadtgeschichte von rund 2000 Jahren ablesbar, weil sich auf dieser Linie die Ruinen des und des Kapitols, Wie war Köln im Mittelalter aufgebaut?

historischeder spätmittelalterliche Festsaaldas und natürlich der Dom befinden. In den vergangenen Jahrzehnten wurden weitere Kulturbauten in diesem Stadtraum versammelt: der 1954—1956das 1974die 1986das 1986 und das 2001.

Zusätzlich befinden sich rund ein Dutzend Plätze an diesem Pfad, denen es zum Teil allerdings an Aufenthaltsqualität fehlt. Kritiker gaben zu bedenken, dass der beschworene Pfad zwar inzwischen gut beschrieben sei, allerdings immer noch eher als eine gedachte Linie und nicht als eine im Stadtkontext gemachte Linie erscheine.

Herausgehobene Punkte sollten das im Bau befindliche am Rathausplatz und das geplante neue werden, das mit der emphatischen Bezeichnung Historische Mitte den südöstlichen Übergang von der Domplatte zur Altstadt neu definieren soll. Soénius: Der Masterplan für Köln.

Albert Speers Vision für die Innenstadt von Köln. Der Einfluss von Leitbildern und Innovationen auf die Form der Stadt. Soénius: Der Masterplan für Köln, Alber Speers Vision für die Innenstadt von Köln. Gerhard Curdes, Markus Ulrich: Die Entwicklung des Kölner Stadtraumes, Der Einfluß von Leitbildern und Innovationen auf die Form der Stadt. Im Osten bilden die Trankgasse und die Burgmauer, im Westen die Gertrudenstraße und die Clemensstraße die römische Stadtgrenze.

Dagegen ist Wie war Köln im Mittelalter aufgebaut? römische Stadtbefestigung zum Rhein hin — die etwa auf einer Linie über die Martinstraße und die Judengasse verlief — im Mittelalter durch die nach dem Verlanden des römischen Hafens erfolgt Besiedlung der nah gelegenen Gebiete stark überformt worden.

Gerhard Curdes, Markus Ulrich: Die Entwicklung des Kölner Stadtraumes, Der Einfluß von Leitbildern und Innovationen auf die Form der Stadt. Soénius: Der Masterplan für Köln, Alber Speers Vision für die Innenstadt von Köln. Der Zentral-Dombau-Verein und die Freilegung des Kölner Domes 1882—1902.

Grundherrschaft

In: Architektur Forum Rheinland e. In: Architektur Forum Rheinland e. In: Von Dadamax Wie war Köln im Mittelalter aufgebaut? Grüngürtel, Köln in den 20er Jahren. In: Von Dadamax zum Grüngürtel, Köln in den 20er Jahren.

In: Köln — seine Bauten 1928—1988. Soénius: Der Masterplan für Köln, Alber Speers Vision für die Innenstadt von Köln. In: Köln — seine Bauten 1928—1988. In: Köln — seine Bauten 1928—1988. In: Köln — seine Bauten 1928—1988.

Soénius: Der Masterplan für Köln, Albert Speers Vision für die Innenstadt von Köln. In: Köln — Seine Bauten 2000. In: Köln — Seine Bauten 2000. In: Köln — seine Bauten 1928—1988. In: Köln — Seine Bauten 2000. Lokale Strategien, städtische Lebensqualität und Globalisierung. Der Einfluss von Leitbildern und Innovationen auf die Form der Stadt. Über den Verlust des öffentlichen Raumes. Bitte prüfe den Link gemäß und entferne dann diesen Hinweis.

In: Köln — Seine Bauten 2000. In: Köln — Seine Bauten 2000.

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