Question: Ist das menschliche Gesicht wirklich symmetrisch?

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denn auch auf dem Kopf stehende Gesichter sind symmetrisch. Die Ergebnisse sprechen dafür, dass die Bevorzugung symmetrischer Gesichter beim Menschen im Laufe der Evolution entstanden ist. Nach dieser Hypothese ist ein symmetrisches Gesicht ein Hinweis auf vorteilhafte Gene seines Trägers.

Das Coronavirus ist selbst unter den Ist das menschliche Gesicht wirklich symmetrisch? Mikroskopen nur schemenhaft zu erkennen. Eines der vielleicht genausten entsteht an der Universität Würzburg - und zeigt einen Erreger, der wenig Ästhetik aufweist. Es ist ein für das menschliche Auge unsichtbarer Erreger, welcher seit mehr als einem halben Jahr die Erdbevölkerung heimsucht.

Ist das menschliche Gesicht wirklich symmetrisch?

Denn das Coronavirus ist winzig. Sein Durchmesser entspricht etwa einem Tausendstel eines menschlichen Haares.

Asymmetrie

Für das bloße Auge ist der Erreger unsichtbar, und selbst mit Elektronenmikroskopen gelingen Forschern nur schemenhafte Abbildungen. Vor allem computergenerierte Grafiken und Illustrationen bestimmen daher die Vorstellung vom Coronavirus. Aber wie zutreffend sind sie? Doch die Realität dürfte anders aussehen. Doch sieht das Virus wirklich so Ist das menschliche Gesicht wirklich symmetrisch?

Um das herauszufinden, hat ein Team um Andrea Thorn von der Universität Würzburg viele Studien zu Einzelstrukturen des Virus Sars-CoV-2 ausgewertet und daraus ein Modell des Erregers zusammengesetzt, welches seinem wahren Aussehen bisher am nächsten kommen soll. In der bisherigen Darstellung wird das Coronavirus oft als perfekte Kugel gezeigt - auch Thorn war zunächst davon ausgegangen, dass Sars-CoV-2 rund ist, wie es bei vielen anderen Viren der Fall sei.

Was die Forscher bei der Berechnung des neuen Modells ebenfalls feststellten: Das Virus kann in seiner Größe variieren, die einzelnen Erreger sind also mal kleiner, mal größer. Stacheln eher zufällig angeordnet Auch was die markanten Stacheln des Virus betrifft, die sogenannten Spike-Proteine, soll das Modell der Würzburger Forscher ein genaueres Bild vermitteln.

Aufnahme von Sars-CoV-2 rot eingefärbt mit einem Elektronenmikroskop - viele Details sind nicht zu erkennen.

Ist das menschliche Gesicht wirklich symmetrisch?

Auch wenn die Forscher dem wahren Aussehen von Sars-CoV-2 nähergekommen sind, blieben noch offene Fragen bei dem Modell, betont Thorn. Dennoch findet sie es wichtig, weil die Öffentlichkeit nun eine genauere Vorstellung von dem Virus habe.

Menschen könnten sich so der Gefahr besser bewusst werden und würden vielleicht eher zu Schutzmaßnahmen greifen - wie etwa Masken tragen und Abstand halten.

Die Forscher haben zudem einen Bauplan für ein Virus-Modell zum Selberbasteln ins Netz gestellt. Mit einem 3D-Drucker können die einzelnen Bestandteile des Erregers gedruckt und zusammengebaut werden, eine Anleitung gibt es unter diesem.

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