Question: Wo kommt der Name Stralsund her?

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Doch woher kommt der Name Stralsund? Auf dem Gebiet der Neustadt bestand schon vorher das Fischerdorf Stralow. Im Slawischen bedeutet stral soviel wie Pfeil- bzw. Speerspitze, und -sund steht in germanischen Sprachen für eine trennende Enge und meint hier den Strelasund.

Chor, Kapellenkranz und Querhaus der Marienkirche. Ansicht von Nordosten Die Marienkirche ist die evangelisch-lutherische Hauptkirche und ein Hauptwerk der norddeutschen. Der Turm hat heute eine Höhe von 86,32 Metern. Der gedrungene Baukörper der Marienkirche wird durch das große und den mächtigen mit einem Turmmassiv geprägt — eine ursprünglich geplante Doppelturmanlage wurde nicht ausgeführt.

Der Innenraum hat den Charakter einesda das Querhaus das genau in der Mitte der Kirche durchdringt und fast ebenso lang wie der Bau in seiner west-östlichen Ausdehnung ist. Marien weist eine Wo kommt der Name Stralsund her? reiche Ausstattung auf.

Bedeutend sind vor allem derdiedieein Bronze- und eine. Vorreformatorische ist wegen des nur in geringen Resten überliefert. Wie die und die gehört die Marienkirche zur Evangelisch-Lutherischen Innenstadtgemeinde Rostock der Propstei Rostock im Kirchenkreis Mecklenburg der. Jahrhundert mit einer Siedlung an der um die Petrikirche, der nach Wo kommt der Name Stralsund her? Verleihung des Wo kommt der Name Stralsund her? 1218 eine Erweiterung nach Süden mit der als Mittelpunkt folgte.

Die Marienkirche wird erstmals in einer Urkunde von 1232 als Pfarrkirche einer selbständigen Siedlung erwähnt, die sich westlich an die ältere Stadt anschloss und über einen eigenen Markt und ein Rathaus verfügte.

Nach weiterer Ausdehnung in Richtung Westen entstand 1252 die Neustadt als vierte eigenständige Siedlung, deren Mittelpunkt die war. Als sich die Siedlungen in den Jahren 1262 bis 1265 vereinigten, wurde der mittlere Siedlungskern zum Wo kommt der Name Stralsund her? der Stadt, so dass sich die Marienkirche zur zentralen Rats- und Hauptpfarrkirche Rostocks entwickelte. Im Gegensatz zu vergleichbaren Kirchen oder bildet die Rostocker Marienkirche kein Ensemble mit dem am zentralen Platz der Stadt, sondern liegt nordwestlich ein wenig abseits des zwischen der und der.

Vogelschau Norden ist unten : Links unten die Altstadt mit Petrikirche undlinks oben die Nikolaikirche, in der Mitte die Marienkirche der Mittelstadt, darüber derrechts die Jakobikirche im Westen der Stadt.

Marien eine angegliedert, deren Patronat beim Rat der Stadt lag. Das lag dagegen bis zur beim Landesherrn, demdie Kirchenaufsicht wurde jedoch ebenfalls von der Stadt ausgeübt. Der für Rostock zuständige Bischof hatte seinen Sitz in.

Finanziert wurde die Pfarrei aus dem Kirchen,Spenden wie derund. Neben dem Pfarrer übten diese Aufsichtzumeist Ratsmitglieder, aus dem Pfarrbezirk aus. November 1419 wurde die feierlich in St. Der Pfarrherr der Kirche wirkte an der Gründung der Universität persönlich mit und die Kirche blieb ihr lange eng verbunden.

Besonders in der nachreformatorischen Zeit wirkten bedeutende Theologen als an der Marienkirche, darunterundwaren und. Marien auch bekannte Kirchenmusiker, darunter die und sowie die und. Seit 2007 übt die Funktion als Organist und Kantor aus.

Während der war die Marienkirche, wie auch andere Rostocker Kirchen, Anlaufstelle oppositioneller Kräfte, die sich zu Friedensgebeten und Mahngottesdiensten unter der Leitung von Pastor versammelten. Von der Kirche gingen ab dem 19. Oktober 1989, immer am Donnerstag, die aus, an denen bis zu 40. Von dieser Vorgängerkirche ist heute noch das mit abschließendem und der am Westbau erhalten.

Nach westfälischem Vorbild hatte der Bau ein breites und wahrscheinlich einen chorlosen Ostabschluss. Bereits um 1290 begann man mit dem Umbau und der Vergrößerung zur dreischiffigen mit.

Als Vorbild und Maßstab diente diemit der Rostock konkurrieren wollte. Fast gleichzeitig begannen die Arbeiten am und am Wo kommt der Name Stralsund her? des dortigen. Die Umbauarbeiten begannen an der Ostseite der Kirche. Jahrhunderts wurde die ältere Hallenkirche abgebrochen, nachdem die neuen Außenwände fertiggestellt waren. Der ältere Turmbau wurde übernommen und erweitert, die geplante Doppelturmanlage aber nicht ausgeführt, nachdem sich das südliche Turmmauerwerk während der Bauarbeiten ein wenig nach Osten geneigt hatte.

Zu dieser Zeit wurden auch die mächtigen verstärkten errichtet, die in größerem Abstand zueinander stehen als die der übrigen. Dies deutet darauf hin, dass der Bau des einschiffigen frühzeitig geplant war. Ein Einsturz des Langhausgewölbes 1398 und eine anschließende Neukonzeption mit der Errichtung des Querhauses, von dem eine Inschrift neben dem südlichen Querschiffportal berichtet, wird in der Forschung heute angezweifelt, da alles auf eine kontinuierliche Bauentwicklung um 1398 hindeute.

Charakteristisch für die Bauphase um 1400 ist die Verwendung schichtweise verlegter lehmgelber und grün Ziegel, während in älteren Bauteilen durchwegs roter Backstein vermauert wurde. Um 1440 wurde das Turmmassiv um ein Stockwerk erhöht, 1454 wurden die vollendet und die Kirche damit nach oben geschlossen. In nachreformatorischer Zeit wurde der Innenraum von St.

Marien dem protestantischen Ritus angepasst. Von den vierzig Altären, die für die Zeit um 1500 bezeugt sind, blieben mit dem Rochusaltar und einem Flügel des Marienaltars nur noch zwei erhalten. Von der einstigen Ausmalung hat sich ein Rankenfries aus Wo kommt der Name Stralsund her? 14. Jahrhundert in der mittleren Turmhalle erhalten. Weitere Wandmalereien wurden 2005 bei Sanierungsarbeiten gefunden und freigelegt. Die heutige Turmspitze und der der Vierung stammen von 1796, auf Stichen des 16.

Jahrhunderts sind jedoch bereits ähnliche Dachkonstruktionen zu sehen. Marien als einzige der vier Rostocker Stadtkirchen die schweren von 1942 und 1944, die die Altstadt gut zur Hälfte vernichteten, vergleichsweise glimpflich.

Eine Reihe von Brand- und Phosphorbomben trafen Wo kommt der Name Stralsund her? Kirche bei insgesamt drei Luftangriffen: die Turmlaterne, der Dachstuhl und die beiden kleinen Türme brannten. Diese Brände konnten dank schnellen Eingreifens unter Lebensgefahr durch den damaligen Küster Friedrich Bombowski, seine Tochter, weitere beherzte Bürger und Brandwachen der gelöscht werden. Sie machten auch eingeschlagene Phosphorbomben unschädlich, bevor diese zu stärkeren Bränden führten.

Die Tochter erlitt 1942 eine schwere Rauchgasvergiftung. Sie verstarb im Mai 1945 im Alter von 24 Jahren. Notdürftig instand gesetzt, konnte die Kirche in den Nachkriegsjahrzehnten ihrer Bestimmung gemäß genutzt werden.

Der Verschleiß durch Undichtigkeiten und Alterung setzte sich aber fort und machte eine umfassende Gesamtrestaurierung nötig, die 1992 begonnen wurde und 2021 ihren Abschluss fand. Das und das Querhaus treffen sich in der quadratischen zentralen und bilden einen kreuzförmigender dem Bau den Charakter eines gibt.

Das Querhaus ist mit 73 Metern fast ebenso lang wie der 76 Meter messende Kirchenbau in seiner gesamten West-Ost-Ausdehnung einschließlich des Westbaus und der östlichen. Die Verlängerungen der Seitenschiffe bilden den mit fünf radial angelegten. Die sind in allen vier Jochen um jeweils zwei Kapellen an der Nord- und Südfassade erweitert. Die breite beträgt 11 Meter, die Raumhöhe 31,5 Meter.

Damit ist der Innenraum von St. Marien nach der Lübecker Marienkirche 38 mden Wismarer Kirchen 37 m35 m und 32 m sowie der 32,4 m der sechsthöchste unter den großen Kirchen der Backsteingotik. Das südliche Ende des Querhauses mit drei querrechteckigen Jochen schließt mit einer Schaufront ab, die Wo kommt der Name Stralsund her? bildet, während das nördliche Ende des Querhauses einen fünfseitigen Abschluss erhielt.

Jahrhundert am Westbau Der mächtige Westbau ragt mit seinem Turmmassiv kaum über den übrigen Baukörper hinaus, der vom Querhaus dominiert wird. Der in rotem Backstein ausgeführte blockhafte Turm besteht im unteren Teil noch aus dem Sockelgeschoss des frühgotischen Vorgängerbaus, der oben von einem abgeschlossen wird.

Die dreivon denen das größte in der Mitte zugemauert ist, werden von einer rechteckigen Portalrahmung umfasst, die noch typisch ist. Die teilweise vermauerten Spitzbogen- und Rundfenster haben Formen. Über diesem ältesten Teil der Kirche erheben sich drei einheitlich gestaltete Stockwerke, die in drei Blöcke untergliedert sind: Neben dem Mittelteil sind die seitlichen Blöcke durch streifenförmige Steinverlegung hervorgehoben.

Diese Untergliederung wird als Hinweis auf eine ursprünglich geplante Doppelturmfassade gewertet. Jedes Stockwerk hat im Mittelteil ein, in den Außenteilen jeweils zwei, auf der Nord- und Südseite je drei spitzbogige und wird von einem abgeschlossen. Die Turmecken sind durch aufgesetzte abgesetzt.

Der Mittelteil überragt die Seiten um ein Stockwerk mit spitzbogigen Fenstern als Schalllöcher für die Glocken und weist oberhalb des dritten Geschosses als Besonderheit einen älteren Fries mit einfach gestalteten auf. Die glasierten Tonfiguren aus dem 13.

Jahrhundert stellen wahrscheinlich dieund dar sowie in den. Möglicherweise stammt der Fries vom der Vorgängerkirche. Statt der nicht ausgeführten Doppelturmanlage erhebt sich über dem Wo kommt der Name Stralsund her? eindas von einer zierlichen bekrönt wird. Das nach 1290 gebaute Langhaus hebt sich durch den schichtweisen Wechsel von gelbem Backstein und grün Ziegeln vom Westbau ab.

Eine Ausnahme davon macht der östliche aus dem frühen 15. Jahrhundert, bei dem ebenfalls rote Backsteine verwendet wurden. Die fünf Kapellen schließen den polygonal ab.

Zwischen den dreiteiligen Spitzbogenfenstern der Kapellen befinden sich mitdie erkennbar geplanten wurden jedoch nicht ausgeführt, wodurch der Kirchenbau einen sehr kompakten Charakter hat.

Die Kapellen des Chorumgangs werden lediglich unter dem Dachabschluss durch einen Kleeblattbogenfries geschmückt. Das nach 1398 errichtete Querhaus ist in der gleichen Schichtung gelber und grün lasierter Backsteine gemauert, wie das Langhaus und fast ebenso lang wie dieses.

Die Südfassade des Querhauses ist mit großem fünfteiligem Mittelfenster und Giebel als Schaufront gestaltet und bildet den Haupteingang der Kirche.

Im befinden sich Figuren der aus der Mitte des 18. Über der zentralen Vierung erhebt sich ein barocker Dachreiter mit Spitzhelm und Laterne. Sternrippengewölbe des Chors mit gotischer Figurenausmalung Der Innenraum der Marienkirche wird durch das Portal des südlichen Querhauses in Höhe des dritten Jochs betreten. Der Blick durch das gesamte Querhaus bis zu den drei hohen Spitzbogenfenstern im Norden ist unverstellt.

Die Vierung bildet als Schnittstelle von Quer- und Langhaus fast genau die Mitte des Kirchenbaus von St. Lediglich das östliche Langhaus ist durch den Chor, der durch drei Stufen erhöht und somit hervorgehoben ist, länger als die drei übrigen Gebäudeteile.

Das westliche Langhaus wirkt durch den Einbau des massiven Orgelprospekts dagegen verkürzt. Massige, gedrungen wirkende Pfeiler tragen über mehrfach Bögen als oberen Raumabschluss einin den Seitenschiffen einfachere. Die sechs Pfeiler der stammen noch aus der Zeit vor Errichtung des Querhauses. Vorgelegte nehmen die Gewölberippen auf und leiten sie zum Boden.

Die Stelle des üblichen nimmt hier umlaufendes ein. Während das dem Eingangsportal gegenüberliegende nördliche Querhaus und der Chorumgang recht hell wirken, dringt vergleichsweise wenig Licht in den Chorraum und den Raum unterhalb der Orgelempore, da die Seitenschiffdächer sehr hoch angesetzt sind.

Die Glasmalereien der Fenster des südlichen Querhauses reduzieren den Lichteinfall zusätzlich. Mariens in Angriff genommen werden. Im Zeitraum zwischen 1992 und 2005 konnten so 5,5 Millionen Euro aufgebracht werden.

Seit 2004 sind die Kirchendächer wieder abgedichtet, Mauerwerk gesichert und Gewölbe restauriert worden. Anschließend begann die Sanierung des Westbaues einschließlich der Turmdächer und des Geläutes, die 2010 beendet wurde. Im Juni 2021 wurde der letzte Sicherungsabschnitt an Fenstern des nördlichen Seitenschiffs abgeschlossen. Der Altar ist grauoliv gefasst, die plastischen Figuren sind weiß, goldene Ornamente akzentuieren die Komposition.

Der geschwungene Grundriss steht Wo kommt der Name Stralsund her? Scheitel des Chorraumes und passt sich dem Chorschluss an. Links und rechts schließen sich an den Altar an, die von den beiden alttestamentlichen Königen und reuigen Sündern und bekrönt werden.

Motiv des gemalten Hauptfeldes ist dieeingefasst von zwei Skulpturen, die dieein Buch, Sonne und Mond tragen. Außen wird diese Etage von den Personifikationen der — Glaube, Liebe und Hoffnung — sowie der Stärke umrahmt.

In der Sockelzone darunter ist das dargestellt. Eine geschnitzte, von getragene mit einer Darstellung des Auferstandenen als bildet den Übergang vom Hauptfeld zu einem oberen Stockwerk des Altares. Auch dieses Gemälde, dessen Motiv die Herabkunft des während des ist, wird von vier plastischen Personifikationen der Tugenden umrahmt. An der Spitze des Altars befindet sich das in einem ausladenden Strahlenkranz ruhende. Der Grund dafür dürfte die relativ schlechte Akustik der Marienkirche gewesen sein, die eine größtmögliche Nähe zum Kirchenvolk nötig machte.

Da Stockmann, der auch die Kanzeln der Petri- und der Jakobikirche sowie zahlreiche schuf, erst ab 1577 in Rostock nachweisbar ist, ist diese Zuschreibung nicht unumstritten. Auf die Kanzel gelangt man über einen um den Pfeiler geschwungenen Aufgang, der von einem Eingangsportal abgeschlossen wird. Wo kommt der Name Stralsund her? ist im Aufbau der Architektur eines mit seitlichen und einem Bogenfeld über der Tür nachgebildet.

Auf dieses ist ein Relief mit der Darstellung des zwischen und eingefügt, darüber ringt mit den Engeln. Das Geländer der Treppe ist zeittypisch mit reichen, vergoldeten Reliefs und Ornamenten geschmückt. Diese werden am Kanzelkorb in noch prächtigerer Form und vollplastisch mit Darstellungen der Passion und Auferstehung Christi fortgesetzt. Ihr Programm ist charakteristisch für die norddeutsche Kunst der Reformationszeit. Der wurde Wo kommt der Name Stralsund her?

von dem Tischler Friedrich Möller und dem Bildhauer Dittrich Hartig aus Rostock gefertigt. Er ist dem Dekor der Spätrenaissance des älteren Korbs angepasst und stellt Szenen der dar.

In den Holzschnitzereien fehlten einige Figuren, Wo kommt der Name Stralsund her? sie waren stark verschmutzt. Die Kanzel wurde deshalb von 2014 bis Frühjahr 2016 für 140. Links am südwestlichen Vierungspfeiler die Predigtkanzel. Der Spieltisch steht unter dem linken Pedalturm, die Fürstenloge befindet sich direkt unterhalb der Orgel. Die erste Erwähnung einer findet sich im Jahr 1452.

Am Westwerk, dem Standort der heutigen Orgel, wurde in den Jahren 1590 bis 1593 Wo kommt der Name Stralsund her? den Mecklenburger Orgelbauer Heinrich Glowatz ein großes Instrument mit etwa 54 auf drei und geschaffen Die vorhandenen Quellen beschreiben das Instrument leicht unterschiedlich. Wegen Abnutzung und Einsturzgefahr wurde dieses Instrument 1766 durch den Rostocker Orgelbauer abgetragen und durch ein neues ersetzt. Der bis zum Gewölbe ansteigende prachtvolle 1767 bis 1769 mit unterbauter älterer Fürstenempore, erbaut 1749—1751 unter, und dem Ratsgestühl im westlichen Abschluss des Langhauses wurde von mehreren Rostocker Künstlern geschaffen: den Bildhauern J.

Bergmann, dem Tischler Kählert und den Malern Hohhenschildt, Marggraf und Brochmann. Wie die beiden anderen raumbeherrschenden Elemente, Altar und Kanzel, ist auch die Orgel in grauoliv mit goldenen Ornamenten gefasst. Die Fürstenloge im Stil des wird von zwei verglasten Balkonen flankiert und von einem mit dem Wappen des und den Initialen gekrönt. Über der Empore ragt der Orgelprospekt auf, der zwar später, aber in Zusammenarbeit derselben Künstler, die die Fürstenloge gestaltet hatten, entstand.

Die Fassade der der am 2. Juli 1770 eingeweihten Orgel von Paul Schmidt ist bis heute erhalten. Neubau nötig, den von 1790 bis 1793 ausführte. Im Inneren der Orgel ist von Schmidts Instrument nahezu nichts mehr erhalten. Nach weiteren Veränderungen im 19. Das Konzept für diesen neobarocken Umbau wurde vom entworfen. Im war die Orgel notdürftig durch eine hohe Barriere von Sandkisten gegen geschützt. Es handelt sich um eine Orgel mit und 83 klingenden mit vier und folgender : I Kronwerk C—f 3 01.

Seit 2019 gibt es konkrete Überlegungen zur Neu- bzw. Herausforderungen sind die Akustik und die ungünstige Gehäuseform, die vorliegende Schadstoffbelastung, fehlender Brandschutz, problematischer Allgemeinzustand und die Berücksichtigung der Anliegen des Denkmalschutzes. Die Inschrift an der Unterkante des Deckels nennt Rostock als Ort des Gusses und datiert diesen oder die Weihe des Taufkessels auf Ostern 1290.

Damit ist die Fünte das älteste Ausstattungsstück der Marienkirche. Die Werkstatt ist unbekannt; auf eine niedersächsische Herkunft der Künstler weisen ikonografische Ähnlichkeiten etwa mit dem.

Auch zum Taufkessel von in bestehen Ähnlichkeiten.

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Kessel und Wo kommt der Name Stralsund her? sind stilistisch und technisch unterschieden und stammen wohl von verschiedenen Händen.

Der runde, sich konisch nach unten verjüngende Kessel wird von vier Männerfiguren mit großen Amphoren getragen, die Personifikationen der vier ähneln, hier aber durch Inschriften als der bezeichnet sind. Zwei Streifenzonen auf dem Becken und drei auf dem Deckel — jeweils durch Schriftbänder voneinander getrennt, die in gotischen verkürzte Formen des und des mitteilen — sind mit reichem Figurenschmuck bedeckt.

Anders als die Reliefs des Kessels sind die Figuren des spitzkegeligen Deckels nicht mitgegossen, sondern nachträglich aufgenietet worden. Die Szenen der beiden Reihen auf dem Kessel stellen unter kleeblattbogigen Säulenarkaden Leben und dar. Der unterste Streifen des Deckels zeigt und Jesu im Hochrelief. Eine ikonografische Besonderheit ist der Typus des entschwindenden Jesus, wobei Christus hier Fußabdrücke auf der Erde hinterlässt.

Begleitfiguren verkörpern die Einheit der Kirche. Der mittlere Deckelstreifen ist mit den besetzt, ganz oben sind drei weibliche Heilige dargestellt. Ein sich in die Lüfte emporschwingender Adler auf einem achtteiligen Knauf krönt die insgesamt 2,95 Meter hohe Fünte. Die monumentale Größe rührt von der bis ins 15. Jahrhundert üblichen Sitte, Täuflinge mit dem ganzen Körper in das Wasser einzutauchen. Ursprünglich war die Fünte im mittleren Turmuntergeschoss aufgestellt. Während des Zweiten Weltkrieges war die Fünte zum Schutz vor den in die ausgelagert, 1945 vor Eintreffen der vergraben worden und kehrte 1951 nach St.

Dadurch hat das Metall teilweise Schaden genommen, die Flügel des Adlers mussten nach dem Krieg durch Holzflügel ersetzt werden und konnten erst 1998 gegen bronzene ausgetauscht werden. Das Ziffernblatt ist über 16 m 2 groß. Urkunden belegen, dass ihre erste Ausführung 1379 vermutlich vom Uhrmacher Nikolaus Lilienfeld erbaut wurde, der 1394 auch die zu anfertigte. Es handelte sich deshalb vermutlich um eine Astrolabiumsuhr — gleich wie die noch erhaltene nicht mehr gängige Stralsunder Uhr.

Die zueinander relativen Bewegungen am Himmel werden nicht mehr anschaulich dargestellt. Sie werden einzeln mit rotierenden Zeigern, gleich wie die Bewegung der Sonne relativ zum Horizont, durch den Stundenzeiger angedeutet. Die Uhr wurde wenig umgebaut oder erweitert, so dass sie heute noch in ihrem annähernd originalen Zustand ist. Sie funktioniert auch noch und die fünf Werke werden täglich von Hand aufgezogen. Das Uhrengehäuse erhielt einen Renaissance-Rahmen.

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Das Figurenspiel wurde erweitert und durch ein Musikspiel ergänzt. Dasdessen Melodien über eine Walze mit veränderbaren Stiften frei programmiert werden können, ertönt zu jeder vollen Stunde. Der über der Hauptuhr angebrachte Figurenumzug erscheint zur 12. Der äußere Ring der Hauptuhr ist die Skala für die einer. Dazu gehört der im Uhrzeigersinn drehende Stundenzeiger. Nach innen schließen sich eine Tierkreiszeichen-Skala und eine Skala mit Monatsbildern an. Im Zentrum drehen sich außer dem Stundenzeiger zwei Scheiben im Gegenuhrzeigersinn.

Die vordere Sonnenscheibe dreht sich über der darunter liegenden Mondscheibe. Beide tragen an ihrem Rand je einen Wo kommt der Name Stralsund her? bzw. Der Sonnenzeiger überstreicht mit seiner Scheibe in 365 Tagen die Tierkreiszeichen- und die Monatsbilder-Skala Anzeige des Tierkreiszeichens, das die Sonne durchläuft, und des Monats. Die Sonnenscheibe hat eine runde exzentrische Öffnung. Unter der Öffnung ist die Mondscheibe über je einen halben Umfang hell bzw.

Auf diese Weise werden die Mondphasen als Bildchiffre angezeigt dunkle Öffnung bei Neumond, helle Öffnung bei Vollmond, dazwischen teilweise dunkel und hell bzw. Mitglieder dieser Bruderschaft waren ausschließlich die Spitzen der Rostocker Gesellschaft, darunter der Bürgermeister, Universitätsprofessoren, Mitglieder des Fürstenhauses und der Adel der Region.

Gegenüber der Uhr stand der Marienaltar der Bruderschaft mit einem bedeutenden Marien. Der Neubau wurde unter anderem mit Wo kommt der Name Stralsund her? bezahlt. Das vierte Kalendarium der Astronomischen Uhr für die Jahre 1885—2017 Unter der Hauptuhr befindet sich ein. Dessen Kalenderscheibe läuft im Uhrzeigersinn einmal im Jahr herum. Auf sie ist ein fixer radialer Zeiger, der von einer links neben der Scheibe unterhalb deren Mitte befindlichen Person Kalendermann gehalten wird, gerichtet.

Mit seiner Hilfe sind die Angaben in den fünf äußeren Kreisskalen der Scheibe ablesbar. Die inneren Skalen der Scheibe beinhalten konstante Daten eines Kalenderjahres, die in einer kreisförmigen Tabelle dargestellt sind.

Dass sich diese zusammen mit dem Jahreskalender dreht, ist eigentlich unnötig. Auf der sechsten Skala von außen haben 133 Jahreszahlen Platz. Jeder dieser Zahl folgen Jahreskonstanten,Römer-Zinszahl, Tagesdistanz zwischen Weihnachten und Beginn der Fastenzeit und. Vier dieser Konstanten außer Römer-Zinszahl stehen im Zusammenhang mit dem Osterdatum. Tag- und Nachtlänge sind durch je ein Fenster in einer ruhenden zentralen Abdeckscheibe von zwei weiteren, innersten Skalen ablesbar.

An dieser Abdeckscheibe ist auch ein weiterer radial über der drehenden Scheibe angebrachter Stab, dessen Funktion unklar ist, befestigt. Die derzeitige Scheibe ist die vierte, wegen der beschränkten inneren Tabelle jeweils nur während 133 Jahren benutzbaren Kalenderscheiben.

Ihre Tabelle reicht von 1885 bis 2017. Ab November 2017 wurde die ab 2018 gültige fünfte Scheibe montiert. Sie wurde von berechnet und folgt im Design der Scheibe von 1855, wurde zum 1.

Januar 2018 in Gebrauch genommen und reicht bis 2150. Flankierend dazu wurde die Mechanik überholt. Diese Uhr ist ausführlich dokumentiert. Im Zentrum des stehen die beinahe lebensgroßen, fast vollplastischen Figuren der Heiligenund.

Während Rochus und Sebastian Schutzheilige gegen und Seuchen sind, wurde Antonius zum Schutz vor und Tierseuchen angerufen. Im rechten Altarflügel sind und der heilige Bischof dargestellt. Im vervollständigen Maria und vier weibliche Heilige das gestalterische Programm:unddie wie Christophorus zu den zählen, und. Der Schnitzaltar mit den für den norddeutschen Raum untypischen großen Vollplastiken ist wohl importiert worden oder setzt zumindest die Kenntnis süddeutscher Vorbilder voraus.

Als Herkunftsregion kommt besonders der in Betracht. Darauf weisen Formelemente wie und das Gesprenge hin. Vergleichbares gibt es jedoch auch in der Lübecker Werkstatt des. Es ist ein erhaltener Nebenaltar von ehemals 39 die sich in dieser Kirche befanden. Ehemaliger Hochaltar der Nikolaikirche im nördlichen Querhaus. Ein einzelner, beidseitig bemalter Retabelflügel, angeblich von einem Marienaltar, befindet sich im südlichen Querhausarm.

Er zeigt Wo kommt der Name Stralsund her? beiden Seiten jeweils vier Szenen, von der bis zur und der Christi. Dem Künstler werden neben dem Marienaltar die Malereien der Hauptaltäre der und der in zugeschrieben, nach dem der Maler den erhielt.

Gegenüber dem Eingangsportal, im nördlichen Querhaus, steht der ehemalige Hochaltar der Nikolaikirche. Der Altar stammt aus einer Rostocker Werkstatt und wurde im dritten Viertel des 15. Die gleiche Werkstatt schuf den Altar in der. An der nördlichen Wand der Kapelle hängt ein mit aus der ersten Hälfte des 16. Die dargestellten Motive lassen auf eine liturgische Bestimmung des Wandteppichs zum schließen. In das Fenster darüber sind die einzigen spärlichen Reste mittelalterlicher der Marienkirche eingearbeitet.

Jahrhundert, auf dem über einem Wappen ein Paar dargestellt ist. Tiere, ein Dudelsackspieler, Ranken- und Blütenornamentik füllen den Rest des gut drei Meter langen und knapp 70 Zentimeter breiten Tuches aus. Jahrhunderts, und mehrere Porträts von Pastoren aus dem 17.

Von den einstigen Glasmalereien haben sich wegen der Kriegsschäden nur Reste erhalten. Die Darstellung des im südlichen Querhaus stammt aus Wo kommt der Name Stralsund her?

Jahre 1906 und wurde von einer Innsbrucker Werkstatt geschaffen. Im östlichen Langhaus hängen 2 Gemälde des Rostocker Malers. Die nur zum Teil beschädigte Marienkirche erhebt sich aus Ruinen. Drei dieser Grüfte sind heute noch im südwestlichen Seitenschiff des Langhauses vorhanden. Die erste Langhauskapelle in der Ecke neben dem Eingangsbereich ist das Meerheimbsche Erbbegräbnis von 1820 mit einer Schauwand in Form einer Tempelfront. Zwei der Spätrenaissance für die Familien von Kosse und von Lehnsten füllen den Zwischenraum zur nächsten Kapelle aus.

Hier ist die Grabkapelle der Familie von Heinen. Nach dem Tod des dänisch, norwegischen Generals Albrecht Christoffer von Heinen geboren 3. Mai 1712 ließ dessen Ehefrau um 1714 diese mittelalterliche Wo kommt der Name Stralsund her? errichten. Zunächst nur für den General vorgesehen wurden später auch seine Ehefrau Margareta von Heinen 1672—1732die Tochter Friederike Maria von Heinen —1748 und der Sohn Christian Ludwig von Heinen 16.

September 1749 hier bestattet, in Wo kommt der Name Stralsund her? einzigen drei der St. Die Kriegswaffen über der Eingangstür weisen auf die militärische Karriere Albrecht Christopher von Heinens hin, zentral ist als der Tod als liegendes Skelett mit und Hippe dargestellt.

Jahrhundert Grabkapelle der Familie war, wovon ihr monumentales Wappen über der Abgrenzung zum Kirchenschiff zeugt, und dann Begräbnisstätte für den Rostocker Zweig der war. Wie die meisten Sarkophage aus der Marienkirche wurden auch diese auf Friedhöfe umgebettet. Die Fenster über der Kapelle wurden 1896 von August Friedrich Mann gestiftet und zeigen Bildnisse mehrerer Familienmitglieder.

Zwischen beiden Kapellen hängt das Gulesche Epitaph aus Wo kommt der Name Stralsund her? frühen 17. Weitere Epitaphe und zahlreiche Grabsteine sind über den ganzen Kirchenraum verteilt. In Wo kommt der Name Stralsund her? nordöstlichen Kapelle des Chorumgangs standen bis 2009 die beiden ältesten der Marienkirche, die beide gesprungen waren. Um 1300 wurde die Bürgerglocke gegossen; die Große Glocke goss im Jahre 1409. Beide wurden 1950 geschweißt, die Risse brachen aber beim Probeläuten wieder auf.

Die Kronen dieser beiden Glocken waren schon Jahrzehnte vorher wegen technischer Änderungen der Aufhängung abgetrennt worden. Nahezu unbeschädigt war die Bleichermädchen genannte Glocke, die von 1980 bis 2009 an der Ecke von Langhaus und südlichem Querschiff stand. Diese Glocke stammt ebenfalls aus der Gießerwerkstatt Monkehagen und wurde 1450 gegossen.

Diese drei Glocken wurden Wo kommt der Name Stralsund her? zusammen mit der im Kirchenschiff von St. Petri abgestellten, 1554 von Hans Lavenpris gegossenen Wächterglocke in das Glockenschweißwerk in Nördlingen gebracht. Die kleineren Glocken erhielten neue Kronenhenkel. Im November 2010 kehrten sie in den Turm zurück und werden für den Läutebetrieb vorbereitet. Januar 2011 wurde die vom Bildhauer gestaltete Betglocke zur Entlastung des Altbestandes in der Karlsruher gegossen.

Dieses Geläute aus vier mittelalterlichen und einer neuen Glocke wurde im Mai 2011 geweiht und in Dienst genommen. Oktober 2011 wurde in derselben Gießerei schließlich noch die ebenfalls von Wolfgang Friedrich gestaltete Sakramentsglocke gegossen, die zur zusätzlichen Schonung des Altbestandes angeschafft worden ist. Von 1980 bis 2010 bestand das Geläute der Marienkirche aus drei Glocken.

Im Jahre 1979 wurden von und dessen Frau zwei Bronzeglocken geliefert 3. Diese Glocken hingen an tief gekröpften Stahljochen, die zu erheblichen Klangeinbußen führten. Dieses Dreiergeläut soll, technisch saniert, im Rahmen des für die Petrikirche projektierten Glockenprojekts wieder in Betrieb gehen, um das notdürftige Eisenhartguss-Geläut im Glockenträger vor der Kirche zu ersetzen.

In der Turmlaterne hängt starr die Stundenglocke von 1379, die Wo kommt der Name Stralsund her? aus der Werkstatt Monkehagen stammt und seit Dezember 2009 wieder über einen -Hammer verfügt. Übersicht über das heutige Geläut an St. Marien nach der Restaurierung der mittelalterlichen Glocken und Zuguss von Betglocke und Sakramentsglocke: Nr.

O König der Herrlichkeit, komme mit Frieden. Im Jahre des Herrn 1409, am Vorabend der Aufnahme der Jungfrau Maria, ist diese Glocke zum Lobe Gottes gegossen worden.

Wo kommt der Name Stralsund her?

I Stundenglocke 1379 Rickert de Monkehagen 1. O König der Herrlichkeit, Christus, komme mit Frieden. Herausgegeben von der Arbeitsstelle Schwerin des Instituts für Denkmalpflege.

Henschel, Berlin 1990,S.

Ortsname

Aus der Geschichte von St. Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Monumente-Publikationen, Bonn 2007. Marien, Eigenverlag Innenstadtgemeinde Rostock, Rostock 2002.

Kristina Hegner: Die Astronomische Uhr in St. Die Astronomische Uhr in der Marienkirche zu Rostock. Thomas Helms Verlag, Schwerin 2012. Die Höhenangaben basieren auf amtlichen Vermessungen. In diesem Artikel werden die Höhen einschließlich Kreuzspitzen, Wetterhähnen, Knauf und Stange etc. Die Ausgabe ist von 1979, also werden manche zwischenzeitliche bauliche Veränderungen, besonders Rekonstruktionen mancher Türme nach demnicht berücksichtigt.

Broschüre, herausgegeben vom Förderverein Stiftung St. Broschüre, herausgegeben vom Förderverein Stiftung St.

Broschüre, herausgegeben vom Förderverein Stiftung St. Jahrhundert, in: Acta Organologica, Bd. Schukowski: Sonne, Mond und zwölf Apostel, S. Schukowski: Sonne, Mond und zwölf Apostel, S. Schukowski: Sonne, Mond und zwölf Apostel, S. Schukowski: Sonne, Mond und zwölf Apostel, S.

Schukowski: Sonne, Mond und zwölf Apostel, S. Broschüre, herausgegeben vom Förderverein Stiftung St. Figürliche Glockenritz-Zeichnungen vom späten 13. Jahrhundert bis zur Zeit um 1500 in Mittel- und Norddeutschland.

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