Question: Was passiert wenn nicht amputiert wird?

Die Wahrscheinlichkeit der Abheilung ohne Amputation ist eher niedrig und birgt das Risiko der weiteren Ausbreitung der Infektion. Eventuell muss dann später mehr amputiert werden als zum jetzigen Zeitpunkt. Der sicherere Weg wäre hier die Amputation, führt aber dann zum Verlust eines Teils des Fußes.

Wie kommt es zu einer Amputation?

Eine Amputation ist notwendig, wenn die Heilung eines kranken Körperteils nicht zu erwarten und das Leben des Patienten dadurch gefährdet ist. Ursachen können beispielsweise Durchblutungsstörungen, Infektionen, Unfälle, Krebserkrankungen oder eine angeborene Fehlbildung der Gliedmaßen (Dysmelie) sein.

Wie viele Menschen haben eine Amputation?

In den letzten Jahren gab es jährlich zwischen 60.000-80.000 Amputationen in Deutschland.

Wie läuft eine Beinamputation ab?

Man nutzt dazu bildgebende Verfahren wie Ultraschall und Computertomographie. Der Eingriff selbst erfolgt in Vollnarkose, wobei das Körperteil, das amputiert werden soll, vom Blutfluss abgetrennt und örtlich betäubt wird. Diese zusätzliche Betäubung dient dazu, das spätere Auftreten von Phantomschmerzen abzumildern.

Wie viele Menschen in Deutschland sind amputiert?

In den letzten Jahren gab es jährlich zwischen 60.000-80.000 Amputationen in Deutschland. Diese Zahlen schwanken und es gibt keine genauen Daten, da bis heute ein zentrales Amputationsregister in Deutschland fehlt.

Eine Weitergabe meiner Daten an Dritte findet nicht statt. Mein Einverständnis kann ich jederzeit ohne zusätzliche Kosten zentral beim Leserservice - K. Hier finden Sie die Hinweise zum. © dpa Nur wenige Patienten machen sich ein Bild davon, unter welch hohem Leistungsdruck Klinik-Ärzte arbeiten müssen, welchem Stress sie ausgesetzt sind.

Da ist es kein Wunder, wenn die überarbeitete Operateurin am Instrumententisch einschläft. Und es ist auch kein Wunder, wenn Fehler gemacht werden. Also gehe ich zum Augenarzt. Aber der schaut mein linkes Auge gar nicht an. Vielmehr diagnostiziert er eine Entzündung im Gehirn, die mein Sehvermögen einschränkt. Er schickt mich ins Krankenhaus, neurologische Abteilung.

Dort spritzt man mir Cortison. Das Auge schaut man auch dort nicht an, schließlich komme ich ja vom Augenarzt. Nach Komplikationen mit dem Cortison wird das Auge doch noch untersucht.

Da ist die Netzhaut aber schon abgestorben. Schauriger als alle Romane von Stephen King So etwas kann und darf einfach nicht vorkommen? Es ist ein Buch, das jeder lesen Was passiert wenn nicht amputiert wird?, bevor er sich in eine medizinische Behandlung begibt, die komplizierter ist als die alljährliche Impfung gegen Grippe obwohl es, dies nur nebenbei, auch hier zu erheblichen Komplikationen kommen kann.

Andererseits muss man vor der Lektüre dieses Buches warnen: Es ist schauriger als alle Gruselromane von Stephen King zusammen. Schließlich wissen wir genau, dass Haustiere oder Kinder nicht mehr lebendig zurückkommen, wenn wir sie auf einem alten Indianerfriedhof begraben. Das kann uns nicht wirklich schrecken. Schließlich wissen wir nicht, wie viele Operationen der Arzt schon durchgeführt hat, wie müde er ist.

Angenommen, das Schlimmste ist passiert. Ich bin halb blind, und wenn ich, wie in dem von Britta Konradt geschilderten Fall, Feinmechaniker Mitte 40 bin, dann ist mein Leben ruiniert, weil ich meinen Beruf nicht mehr ausüben kann.

Was passiert wenn nicht amputiert wird?

Nun will ich Schadensersatz, und Schmerzensgeld dazu. Vom Arzt beziehungsweise von dessen Versicherung, denn der Arzt hat, zumindest in meinen Augen, einen schweren Fehler gemacht. Das ist gar nicht die Frage. Die Frage ist, ob ich das beweisen kann.

Zwar gilt seit einigen Jahren das Prinzip der Beweislastumkehr. Soll heißen, dass nicht ich beweisen muss, dass der Arzt mich falsch behandelt hat. Vielmehr muss der Arzt beweisen, dass er richtig gehandelt hat.

Was passiert wenn nicht amputiert wird?

Klingt gut, aber: Das muss er erst dann, wenn ein Anwalt mit Hilfe von Sachverständigen und Gutachtern bewiesen hat, dass hier ein grober Behandlungsfehler vorliegt. So lautet der juristische Fachbegriff. Ohne Nachweis eines groben Behandlungsfehlers geht gar nichts.

Schließlich könnte es ja sein, dass ich nicht sofort zum Arzt gegangen bin, sondern erst ein paar Tage später, und dass zu diesem Zeitpunkt die Netzhaut schon abgelöst und abgestorben war. Der Patient als bedauerlicher Einzelfall Wie will ich das Gegenteil beweisen? Mir wird nun klar, was mir schon immer geschwant hat: Ich habe gegen die Ärzteschaft die ich inzwischen, weil verbittert, die Medizin-Mafia nenne keine Chance. Und eine Star-Anwältin wie die Buch-Autorin kann Was passiert wenn nicht amputiert wird?

mir nicht leisten, weil solche Verfahren sich für gewöhnlich ein Jahr lang hinziehen. Ein Jahr, in dem ich nichts verdient habe. Ist es wirklich so schlimm?

Zwei Sorten von Kapiteln wechseln darin einander ab. Die eine Sorte sind Reportagen über besonders spektakuläre Fälle aus dem nicht gerade alltäglichen Alltag der Ärztin und Anwältin, also Fälle wie der eingangs beschriebene.

Mediziner klärt auf: Das passiert nach dem Tod mit dem Körper

Da weiß man, woran man ist. Das mit den Schriften ist nicht ganz unwichtig: Denn Kündigungen und ähnlich Unangenehmes schreibt man immer in der Helvetica, Belobigungen und Glückwünsche in der Times. Und Britta Konradt unterlässt es nicht, uns in eben dieser kalten Schrift zu erklären, warum jeder Krankenhausbesuch heutzutage ein Risiko darstellt.

Den, so dürfen wir aus ihrem Buch schlussfolgern, sollten wir wenn möglich immer schließen, weil dieser Weg meist erfolgreicher ist als der der Klage. Private Träger wollen Gewinne erzielen. Um die Kosten zu senken, prüfen sie, wo sie sparen können. Das ist wie am Fließband. Für ein Gespräch ist fast kein Raum. Und jede Operation erfordert höchste Konzentration. Ist Was passiert wenn nicht amputiert wird?

Was passiert wenn nicht amputiert wird?

da ein Wunder, dass eben diese Konzentration auch einmal nachlässt? Und ist es bei der Hektik im Krankenhaus wirklich verwunderlich, wenn einmal die Beine verwechselt werden, wenn das falsche Bein operiert, wenn nicht gar amputiert wird?

Viele der erwähnten 3000 Knieprothesen wären im Grunde nicht nötig gewesen. Aber sie bringen, wie die ebenfalls nicht immer nötigen Untersuchungen an immer moderneren Geräten, halt mehr Geld. Und diese Anschaffungen müssen sich ja schließlich rechnen.

Also wird überdiagnostiziert, bis die Module glühen. Hinzu kommt das Anspruchsdenken vieler Patienten. Sie wollen keine Monate lange, anstrengende und zeitraubende Physiotherapie mitmachen. Sie wollen schnell wieder fit sein. Sie wollen ein neues Knie. Und wenn sie dann die trotzdem notwendig gewordenen Übungen vernachlässigen, wenn das neue Knie versagt, dann war natürlich der Arzt schuld. Diesen Umstand muss man bedenken, bevor man von Medizin-Mafia spricht.

Britta Konradt: Behandlungsfehler — ein Plädoyer für selbstbewusste Patienten und eine menschliche Medizin. Südwest-Verlag 2012, 255 Seiten, 19,99 Euro.

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